Sonntag, 19. August 2018

Picknickkorb für Schaumweinflaschen

Die meisten Picknickkörbe sind für Weinflaschen ausgelegt, was daran liegt, dass zum Picknick traditionellerweise eine Flasche Wein gereicht wird. Deshalb handelt es sich bei den mitgelieferten Trinkgläsern praktisch immer um Weingläser und bei den eingebauten Glashalterungen um solche, in die eben nur Weingläser hinein passen. Snobs bevorzugen jedoch den Schaumwein ihres Haus­lieferanten (im Notfall ginge auch Champagner). Einen Picknickkorb zu finden, der statt Weingläser solche für Schaumwein beinhaltet, ist jedoch nicht so einfach. Man mag nun argumentieren, dass die mitgelieferten Gläser ohnehin bruchanfällig sind und besser durch Trinkgefäße aus Metall (bevorzugt Silber) ersetzt werden sollten. Das ist natürlich richtig, jedoch scheitert dies an eben­jenen Glashalterungen, die für Schaumweingläser zu breit und oft auch in zu geringem Abstand montiert sind. Abhilfe schafft nur ein Picknickkorb der für Sektgläser ausgelegt ist. Einen solchen Korb des Herstellers Red Hamper offeriert Wayfair.de unter dem Namen „Picknickkorb Champagne“. Die mitgelieferten vier Schaumweingläser kann und sollte man durch bruchsichere Silberkelche ersetzen und dem ungestörten Schaumweingenuss steht nichts mehr im Wege. Silberne Sektkelche findet man in den einschlägigen Internet-Auktionshäusern mit dem Suchbegriff „Sektkelch Silber“. Mit einem Preis von €79 bis €95 pro Paar (versilbert) ist das zwar eine teure, aber einmalige Anschaffung.

Samstag, 18. August 2018

Warum ein Snob in Pommesbuden speist

Die Haute Cuisine steckt schon seit langem in einer Sackgasse. Ein gutes Restaurant der Spitzen­gastronomie gewinnbringend zu führen, ist heutzutage fast unmöglich, wenn bei einer Gewinn­marge von 5% nur 10% der Gäste eine Reservierung stornieren. Aufsehen erregt hat im Jahre 2017 auch der Fall des Chefkochs des Drei-Sterne-Gourmetrestaurants Le Suquet in Laguiole (Auvergne), der um die Streichung aus dem bekannten Gastronomieführer Guide Michelin gebeten hat. Aber viel schlimmer sind eigentlich die Gleichförmigkeit der Speisenkarten, die aus der Vernetzung der Köche resultiert, oder die Weinbegleitung, die am Ende ein alkoholisches Durcheinander produziert, wie auf einer Oberstufenparty. Auch produziert die Neigung immer exotischere Zutaten zu verwenden Geschmacksrichtungen, die nicht nur haarscharf am Rande des Limits liegen, sondern dieses hin und wieder überschreiten, wie z.B. das kürzlich entwickelte Mayonnaise-Speiseeis. Einem Snob bleibt da nur die Möglichkeit einen Schritt zurück zu treten und die Dinge aus der Distanz zu betrachten.
Der nächste logische Schritt führt ihn dann in eine bodenständige Pommesbude, denn diese stellt den Königsweg der schnellen Küche dar. Wichtig ist, nicht einfach irgendeine Bude anzusteuern, sondern einen alteingesessenen Traditionsbetrieb mit guter Reputation und stimmigem Angebot. Dazu verwende man einen entsprechenden Gastronomieführer, die es inzwischen auch als Smartphone-App gibt. Nach erfolgter, sorgfältiger Buden-Auswahl sollte der Snob auf jeden Fall seine eigene Pommes-Gabel aus Metall mitbringen. Das zeugt von einer gewissen Kultpflege und übermittelt die Botschaft „Ich meine es ernst!“ Niemals sollte man Pommes Frites mit den Fingern essen. Vorhandene Sitzgelegenheiten sollte man nutzen, auch wenn man dabei gesehen wird. Als Snob mit geradezu sprichwörtlicher Nonchalance kann man sich das erlauben. Gibt es nur Stehtische, dann bleibt man halt stehen, wenn sich in der unmittelbaren Nähe keine Sitzgelegenheit (z.B. eine Parkbank) findet. Im Gehen essen sollte man aber auf gar keinen Fall. Ein Snob nimmt sich stets die Zeit in Ruhe zu speisen, auch an einer Pommesbude. Sollte der Einsatz eines Messers erforderlich sein (z.B. bei Wurstgerichten), dann setzt der Snob anstelle des angebotenen Plastikbestecks sein Taschenmesser ein (ein Westfälisches Adelsmesser natürlich).

Freitag, 17. August 2018

Bad Hall im oberösterreichischen Traunviertel

Badebetrieb gibt es an der einzigen Jod-Sole Quelle Europas seit 1826, jedoch findet der heutige Kurbetrieb vorwiegend im Eurothermen Resort statt, das sich drei Hotels und zwei Gesundheits­zentren teilen (eurothermen.at). Sehenswert sind im Ort der Quelltempel der Tassiloquelle und ein paar andere, historische, mit dem Kurbetrieb im Zusammenhang stehende Gebäude; außerdem die Pfarrkirche, das Stadttheater, das Schloss und einige historische Stadthäuser. Bekannt ist weiterhin das Kurorchester, welches im Jahre 1855 als Cur-Musikkapelle gegründet wurde und mit welchem 1880 der Dirigent Gustav Mahler im Kurpark sein Debüt gegeben hat. Man findet auch diverse Museen im Ort, u.a. eine Haustürensammlung, und einen Golfclub (Ortstaxe €2; www.bad-hall.ooe.gv.at).
Mit der Bahn erreicht man Bad Hall über den Bahnhof Rohr an der Pyhrnbahn, ab dort fahren Postbusse nach Bad Hall. Außerdem gibt es Postbusverbindungen von Bad Hall nach Linz, Steyr und Kirchdorf an der Krems. Mit dem Auto erreicht man Bad Hall aus Richtung Passau kommend über die Bundesstraße 130 bis Eferding, die B134 bis Wels, die B138 bis Sattledt und dann die B122 via Kremsmünster nach Bad Hall.

Donnerstag, 16. August 2018

Ist „Adlig Sein“ heute noch erstrebenswert?

In früheren Jahrhunderten mag für den Snob die Anlehnung an den Adel eine Rolle gespielt haben, jedoch ist dieser entweder in den Wirren der Republik untergegangen oder hat auch so seine Vorbildfunktion weitgehend eingebüßt, wie man z.B. selbst in Großbritannien sehen kann. Die Proletarisierung der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat dann die Vulgärkultur der Unterklasse endgültig zum Leitbild erhoben, ohne dass brauchbare Vorbilder an die Stelle des Adels getreten wären. Dessen Vorbildfunktion war allerdings auch vorher schon umstritten, weil er irgendwann aufgehört hat nach dem Höheren zu streben und sich nur noch der Selbstgefälligkeit hingegeben hat. Folglich ist die Zugehörigkeit zum Adel schon deswegen nicht erstrebenswert.
Des weiteren wird immer wieder vergessen, dass es auch innerhalb des Adels Abstufungen gibt. Ein einfaches „von“ vor dem Familiennamen weist den Träger gewöhnlich als Angehöri­gen des niederen Briefadels aus, der rangmäßig immer noch weit unter dem Hochadel (ehe­mals regierende Häuser) oder gar dem Uradel (adlig seit vor 1350, einige Quellen geben 1400 an) steht. Den genauen Stand einer Adelsfamilie erfährt man durch einen Blick in das Genea­logische Handbuch des Adels (früher „Gotha“). Die Zugehörigkeit zum Hoch- oder Uradel bleibt einem „Aufsteiger“ jedoch automatisch verwehrt, denn diese kann nun mal nicht verlie­hen werden. Als Angehöriger des niederen Briefadels mag man als Ex-Bürgerlicher zwar in der Hierarchie eine Stufe emporgeklettert sein, aber man steht nun innerhalb des Adels auf einer niedrigen Stufe, auf der man vom höheren Adel eher merkwürdig angesehen wird. Das sollte sich ein Snob nicht antun, zumal er es als solcher nicht nötig hat. Ein System welches dem Snob den ihm gebührenden Rang verweigert, sollte ein wahrer Snob einfach mit Miss­achtung strafen.
Darüber hinaus ist es gar nicht so bedeutungsvoll einen adligen Namen oder Titel zu führen, wenn man bedenkt, dass die meisten dieser Namensträger im Exil leben, zumindest aber ihren Besitz und ihre Vorrechte eingebüßt haben. Nicht wenige von ihnen finanzieren ihren Lebens­unterhalt mehr oder weniger durch den „Verkauf“ ihres Adelsnamens mittels Adoption oder Heirat und oft verdingen sie sich als „Aushängeschild“ zu Werbezwecken, z.B. als Betreiber „exklusiver“ Versandhäuser oder Luxushotels die irgendeinem Investmentfond gehören. Adop­tionen unter Erwachsenen werden heutzutage von den Behörden so gut wie nicht mehr aner­kannt. Folglich ist die Heirat mit einer Person die diesen Namen bereits trägt die einzige Mög­lichkeit an einen adligen Namen zu gelangen. Einem „gekauften“ Adelstitel haftet jedoch immer der kommerzielle Nimbus an. So was hat ein Snob nicht nötig.
Stattdessen sollte der Snob für einen Eintrag seiner (bürgerlichen) Familie im Deutschen Ge­schlechterbuch sorgen. Schließlich ist man ja nicht irgendwer! Es gilt für den bürgerlichen Snob: Nichts ist edler als mit den eigenen Familienwerten die Umwelt zu überzeugen. Haupt­sache, man wird erkannt!
Gegen den lehrmäßigen Erwerb eines akademischen Grades ist im übrigen nichts einzuwen­den. Diese dürfen in der BRD allerdings nur geführt werden, wenn sie im Ausweis eingetra­gen sind. Um einen akademischen Grad einer ausländischen Universität im Ausweis eintragen zu lassen, muss eventuell nachgewiesen werden, dass dieser unter lehrmäßigen Bedingungen erworben wurde. Akademische Grade bei denen das nicht der Fall ist, können auch später noch aberkannt werden (gilt auch für deutsche Grade), was natürlich eine Peinlichkeit dar­stellt. Dieser sollte ein Snob sich auf keinen Fall aussetzen.

Mittwoch, 15. August 2018

Snobs am Bodensee

Die Bodenseeregion ist keine typische Snobregion, jedoch finden sich auch dort ein paar Dinge, die für Snobs interessant sind.
  • In Überlingen gibt es seit einigen Jahren die Bodensee-Therme, ein modernes Schwimmbad mit separatem Thermalbecken, Seeblick und eigener Bahnstation (bodensee-therme.de).
  • Wer Konstanz oder Friedrichshafen im Winter besucht wenn keine Fahrgastschiffe auf dem Bodensee verkehren, aber dennoch eine Schiffstour machen möchte, der könnte mit der Katamaranlinie von Konstanz nach Friedrichshafen (oder vice versa) fahren. Diese Schiffslinie wird ganzjährig betrieben. An Bord der drei Schiffe gibt es Speisen und Getränke sowie WLAN und Steckdosen (Piccolo Hausmarke 0.2l, € 8.50, Prosecco 0.1l., € 3.90, Flasche Prosecco 0.75l., € 19). Ab Friedrichshafen könnte man einen Ausflug mit der Fähre in das schweizerische Romanshorn anschließen.
  • In Radolfzell existiert das Outletcenter Seemaxx (seemaxx.de) mit zahlreichen Sport- und Freizeitmodelabels. Geöffnet ist Mo.-Sa. 10:00-19:00 Uhr. Vom Bahnhof Radolfzell (Gepäckschließfächer vorh.) erreicht man das Center nach ca. 15min. Spaziergang durch die Innenstadt.
  • Dornbirn liegt zwar ein Stück weit weg vom Bodensee, aber der Besuch des Rolls Royce Museums ist den Aufwand wert (rolls-royce-museum.at). Auf Wunsch wird sogar ein Nachmittagstee organisiert. In jedem Fall ist eine Anmeldung erforderlich.
  • Vor allem am westlichen Bodensee existieren etliche (Privat-) Gärten, die zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich sind. Ein paar davon bieten sogar Übernachtungsmöglich­keiten. Infos unter: garten-rendezvous-bodensee.de und bodenseegaerten.eu

Dienstag, 14. August 2018

Ausflugstipp: Der Schrecksee im Allgäu

Auf 1813 Metern Höhe in einem kesselartigen Hochtal 15 Kilometer südlich vom Kneippheilbad Hindelang und nur 300 Meter von der Grenze zu Tirol gelegen, wurde der See 2016 vom Magazin Bergwelten zum schönsten Bergsee der Alpen gewählt und ist dementsprechend bekannt. Lediglich seine abgelegene Lage hat bisher verhindert, dass er von Touristen überrannt wurde. Die Insel im See ist aus einer Halbinsel entstanden, nachdem der See zur Energiegewinnung um einige Meter aufgestaut wurde. Unweit des Sees befindet sich als einziges Gebäude im Umkreis der Schreckenalpehof. Bis Hinterstein kann man von Bad Hindelang aus mit dem Linienbus 49 fahren, dann geht es nur noch zu Fuß weiter bis zum ca. 6 Kilometer entfernten See. Bad Hindelang erreicht man vom Bahnhof Sonthofen aus mit dem Bus 48. Mit dem Auto geht es von Sonthofen über die B308 nach Bad Hindelang. Am Kreisel vor dem Ortseingang rechts ab nach Hinterstein (Einkehrtipp: kiosk-petra-wechs.de). Parkplätze am Ortseingang, im Ort neben der Kirche oder „Auf der Höhe“.

Montag, 13. August 2018

Privatgärten in Oberösterreich und in der Schweiz

In Oberösterreich findet ein „Tag der offenen Gartentüre“ am 23. September statt. Teil nehmen Gärten in Schiedlberg, Bad Hall, Niederneukirchen, Inzersdorf und Steyr. Die Gärten befinden sich relativ nahe beieinander in einem Gebiet, welches sich südlich von Linz an der Donau in Richtung Phyrn erstreckt. Von der BRD aus reist man am besten über Passau kommend auf der österreichischen Bundesstraße 130 nach Eferding und dann weiter nach Wels. Die genaue Lage der einzelnen Gärten entnehme man der Webseite gartentage.at.
In der Schweiz gibt es verschiedene Vereinigungen von Gartenfreunden, deren Mitglieder ihre Gärten an unterschiedlichen Tagen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Termine gibt es das ganze Jahr über und in verschiedenen Ecken der Schweiz, sodass man zur Orientierung unbedingt einen Blick auf die Webseite offenergarten.ch werfen muss.
Übrigens: Wer Anfang September nach London reist, könnte einen Ausflug nach Woking machen und die RHS Garden Wisley Flower Show besuchen (4. bis 9. September; rhs.org.uk).

Sonntag, 12. August 2018

Das Warenhaus Illum in Kopenhagen

Im Jahre 1891 von Anton Carl Illum gegründet, ist das „Illum“ in der Østergade 52 heute das renommierteste Warenhaus der dänischen Hauptstadt (illum.dk). Es gibt zwar zahlreiche internationale Marken, jedoch liegt der Schwerpunkt des Angebotes bei skandinavischen Designern. Auch findet man einige Boutiquen nach dem Shop-in-shop Prinzip und eine Feinkostabteilung. Auf der sechsten und höchsten Etage befindet sich ein Restaurant mit Dachterrasse und Aussicht. Geöffnet ist das Haus Montag bis Sonntag 10:00 – 20:00 Uhr (das Restaurant ist bis Mitternacht geöffnet).

Samstag, 11. August 2018

Britische Picknickmesser zum britischen Picknick

Ein Picknick nach britischen Standards auf dem Kontinent zu organisieren ist nicht so schwierig wie es auf den ersten Blick wirkt. Einen Teil des Picknickzubehörs kann man bekanntlich von Fortnum & Mason liefern lassen, u.a. Picknickkörbe, -taschen und -decken sowie Getränkepacks und haltbare Lebensmittel. Frische Lebensmittel beziehe man von Lieferanten aus der näheren Umgebung. Wer darauf besteht Pork Pie zu servieren, kann – wie an anderer Stelle ausführlich dargelegt – auf spezialisierte Lieferanten zugreifen, wie z.B. british-shopping.eu, die übrigens auch einen tiefgefrorenen Pork Pie im Programm haben, der bereits gebacken ist und nur aufgetaut werden muss. Was jetzt noch fehlt, ist ein passendes Picknickmesser. Als Snob hat man natürlich sein Westfälisches Adelsmesser (mit Champagnerhaken) griffbereit oder man hat sich ein Picknickmesser von Klaas, Laguiole oder Victorinox zugelegt. Wer jedoch stilecht ein britisches Messer einzusetzen wünscht, der sollte sich die Produkte der Sheffielder Traditionsfirma Arthur Wright & Son anschauen (penknives-and-scissors.co.uk). Vor allem das 3½ Lamb Foot Knife ist mit seiner heruntergezogenen Klinge hervorragend zum picknicken geeignet. Es gibt verschiedene Griffvarianten und sogar eine Version für Linkshänder. Alle Messer werden in der alten englischen Messerstadt Sheffield weitgehend in Handarbeit gefertigt.

Freitag, 10. August 2018

Ausflugstipp: Der Katzenbuckel im Odenwald

Der Katzenbuckel, mit 626 Metern der höchste Berg des Odenwaldes, ist vulkanischen Ursprungs und ein beliebtes Ausflugsziel. Auf seinem Gipfel befindet sich ein 18 Meter hoher Aussichtsturm. In der Nähe des Gipfels findet man eine Schutzhütte, einen Picknickplatz und ein paar Bänke (eine weitere Schutzhütte liegt am Nordwesthang). Eine Besonderheit des Berges ist sein hoher Magnetitgehalt, der vor allem im Gipfelbereich Kompassnadeln von der Nordrichtung ablenkt. Südöstlich vom Gipfel befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch der Katzenbuckelsee. Nicht weit davon liegt die Turmschenke (turmschenke.de), ein beliebtes Ausflugslokal. Im nahegelegenen Waldbrunn existiert die Katzenbuckel-Therme, ein modernes Schwimmbad mit mehreren Becken, Sauna und Massageangeboten (katzenbuckel-therme.de). Leider gibt es in der Nähe auch das Feriendorf Waldbrunn (feriendorf-waldbrunn.de) mit etwa 70 Ferienhäusern, wodurch die Gegend merklich belebt wird.
Nächstgelegene Bahnstation ist Eberbach; von dort erreicht man zu Fuß nach etwa 6 Kilometern den Katzenbuckelgipfel aus Richtung Nordosten. Neben dem Bahnhof Eberbach befindet sich ein Rewe-Supermarkt. Der Weg zum Katzenbuckel führt vorbei an den drei Ruinen der Burg Eberbach (Regenschutzhütte vorhanden; eine weitere Regenschutzhütte liegt auf halbem Weg zwischen der Burg Eberbach und dem Katzenbuckel). Vom Bahnhof Eberbach aus verkehren (Regional-) Züge nach Heidelberg (- Mannheim) und Heilbronn. Mit dem Auto nimmt man ab Heidelberg die B37 bis Eberbach und fährt von dort über Unterdielbach nach Waldkatzenbach (Parkplatz an der Turmschänke).

Donnerstag, 9. August 2018

Reisegepäck ins Ausland versenden

Der Versand von Reisegepäck ist innerhalb der BRD mittels DHL oder Hermes Versand möglich. Das Gepäck kann dabei auch von Zuhause abgeholt werden. Ein Gepäckversand ins Ausland ist in der Regel nicht vorgesehen, allerdings gibt es einen Trick, wie man sein Reisegepäck trotzdem ins Ausland versenden kann: Der Koffer wird einfach in einen passenden Pappkarton gesteckt und als Paket versandt. Dabei dürfen natürlich die für Auslandspakete üblichen Maße und Gewichte nicht überschritten werden, die je nach Versandunternehmen verschieden sind. Ist der Karton stabil genug, dann kann man gegen Urlaubsende den Koffer auf demselben Weg wieder nach Hause schicken.

Mittwoch, 8. August 2018

Strandurlaub in Bournemouth

Wer Strandurlaub machen will, denkt nicht unbedingt an die Stadt an der englischen Südküste. Dabei hat Bournemouth einen der schönsten Sandstrände Europas zu bieten. Der Strand befindet sich zumeist unterhalb eines Felsens und ist über diverse Serpentinenwege oder Strandlifte (aus der Victorianischen Zeit) gut zu erreichen (visitbournemouth.com). Einige Strandabschnitte sind bewacht, es gibt einen Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih, einen Pier und einen Hundestrand. Unterkünfte bucht man über bournemouth.co.uk. Wenn man schon mal in der Nähe ist, sollte man die Nachbarstadt Poole besuchen. Dort kann man den größten natürlichen Hafen der Welt bestaunen. Nach Bournemouth gelangt man mit der South Western Railway ab London Waterloo Station (southwesternrailway.com). Alternativ könnte man mit der Fähre aus Cherbourg (F) nach Poole reisen und die letzten 10 Kilometer nach Bournemouth mit der Bahn fahren. Nach Cherbourg gelangt man mit der Bahn ab Paris, St. Lazare. Wer mit dem Auto anreist, wird wahrscheinlich von Dover aus die Südküste entlangfahren wollen (ca. 200km). Leider gibt es aber keine durchgängige Küstenstraße, sodass man immer wieder ins Landesinnere ausweichen muss.

Dienstag, 7. August 2018

Pommesbuden in Autobahnnähe

Ein Snob verreist gewöhnlich nicht in der Hauptreisezeit. Da sich aber allmählich die Nachsaison nähert, sei ein Hinweis auf die PDF-Datei „Pommesbuden in Autobahnnähe“ erlaubt, die über den nebenstehenden Link „Snob-Bibliothek“ abgerufen werden kann. Für den im Auto reisenden Snob finden sich in der Auflistung Pommes- und Currywurstimbisse in der Nähe einer Autobahnausfahrt, die eine brauchbare Alternative zu den oft teuren und überlasteten Autobahnraststätten darstellen.

Montag, 6. August 2018

Offene Gärten

Offene Gartenpforte“ ist der Name einer Bewegung, die ursprünglich aus England stammt und seit den 1990er Jahren private Gärten an bestimmten Tagen im Jahr für Besucher zugänglich macht. Die Anzahl der teilnehmenden Gärten, auch in den entlegensten Flecken des Landes, ist mittlerweile unüberschaubar. Besuchstermine gibt es fast das ganze Jahr über, auch wenn der Schwerpunkt naturgemäß in den Sommermonaten liegt. Eine vollständige Auflistung aller Gärten und Termine existiert nicht, jedoch ist die „Sammlung“ der Webseite offene-gartenpforte.de am Umfangreichsten. Die folgenden Termin- und Ortsangaben sind folglich nur als Anregung zu verstehen.
Im Elbe-Elster-Land, der Gegend zwischen Cottbus und Leipzig, befinden sich sechs private Gärten, die am 11. oder 12. August d.J. für die allgemeine Öffentlichkeit (teilw. nach Voranmel­dung) zugänglich sind. Einzelheiten erfährt man unter offenegaerten-eel.de. In Berlin und Branden­burg nehmen derzeit 122 (sic) Gärten an dem Programm „Offene Gärten“ teil und auch hier gibt es das Datum 11./12. August und mehrere Termine im Herbst. Weitere Infos bietet die Seite offene-gaerten-berlin-umland.de. In Dahme-Spreewald stehen die Gartentüren am 19. August offen (dahme-heideseen-naturpark.de). In der Uckermark wäre der nächste Termin am 8./9. September; Infos unter: tourismus-uckermark.de/unterwegs/offene-gaerten-uckermark.html. In Uelzen werden am 1./2. September und 6./7. Oktober die Gartentore geöffnet (offene-gaerten-uelzen.de), an der Weser gibt es mehrere Herbsttermine (ingoornkieken.de).

Sonntag, 5. August 2018

Privatgärten im Bergischen Land

Wer am 15. oder 16. September d.J. im Bergischen Land weilt, könnte dort einen oder mehrere Privatgärten besichtigen. In den folgenden Orten sind an diesen Tagen Gärten für Besucher geöffnet:

Bergisch Gladbach: Garten am Milchborntal (900 qm, Hildegard Tillmann, Lückerather Weg 64)
Hennef: Auerbachs Garten (o.G., Steinerhart 40; auerbachsgarten.de)
Lindlar: Naturgarten am Steinbruch (2.000 qm, Katja und Klaus Wopfner, Zu den Brüchen 1) und Garten Ommertalhof (10.000 qm, Nicole und Frank Schroeder, Zur Ommer 9; ommertalhof.de)
Lohmar: Blumenwerkstatt (1.400 qm, Heidrun und Jürgen Kewald, Schönau 32), Wohnraum im Garten (250 qm, Erika und Michael Panthen, Nussbaumweg 2; panthensgarten.de) und Genussgarten (1.300 qm, Dornbusch, Breidter Str. 40)
Much: Hof Tüschenbonnen (6.000 qm, Ute Brehm und Michael Schröter, Tüschenbonnen 9; tueschenbonnen.de)
Rösrath: Schwimmteichgarten (o. G., Andrea Lachnit und Helmut Hünert, Zum Sandfeld 2a)
Ruppichteroth: Garten mit Weitblick (3.000 qm, Ellen Schiller und Martha Wassen, Am Hofgarten 5-7)
Solingen: Garten Ulbrich (8.000 qm, Thorsten Ulbrich und Marcus Vogel, Bertramsmühlerweg 25; blumen-ulbrich.de)
Wipperfürth: Alpiner Garten (10.000 qm, Margret und Klaus Koppenhagen, Abstoß 2b; alpinepflanzen.de)

Die folgenden Gärten sind am 23. und 24. September für Besichtigungen geöffnet:

Odenthal: Garten im Scherfbachtal (2.000 qm, Michael Becker, Höffer Weg 10a; gartenbaumschule-becker.de)
Waldbröl: Herzgarten (2.500 qm, Claudia und Bernd-Uwe Mach, Stöckenweg 2)

Weitere Infos und ggf. Wintertermine findet man unter: bergische-gartentour.de

Ein Gastronomietipp: Die „Bergische Wurstbraterei“ in Spitze an der L289 (B506). Auf dem Weg von Bergisch Gladbach das Strundetal aufwärts erreicht man einen Bergsattel mit der kleinen Ort­schaft Spitze. Direkt an der großen Kreuzung von der L289 und der Wipperfürther Straße liegt die Bergische Wurs­tbraterei, eine alteingesessene Imbissbude, die immer wieder vor allem für ihr Schaschlik und ihren Kar­tof­fel­salat gelobt wird. Im Jahre 2007 wurde der Imbiss sogar „für überdurchschnittliche Qualität und Hygiene“ aus­­gezeichnet. Parken kann man direkt vor dem Haus. Rechts neben dem großen Thekenfenster, hinter einer eher unscheinbaren Tür, verbirgt sich ein kleiner Raum mit einigen Barhockern an hohen Tischen. Geöffnet ist täglich von 10:30 Uhr bis 22:00 Uhr.
Anfahrt: Ab Bergisch Gladbach via Herrenstrunden oder von der B506 Köln – Wipperfürth in Schanze abbiegen auf die Bechener Straße, nach knapp 2km wird Spitze erreicht. Dort auf dem Linksabbieger einordnen. Die Im­biss­bude liegt nur wenige Meter hinter der Kreuzung. Direkt vor der Tür hält der Bus 426 Berg. Gladbach – Kür­ten, außerdem die Buslinien 335, 427 und N43.

Samstag, 4. August 2018

San Vito Lo Capo / Sizilien

Der beliebte Badeort auf Sizilien, ca. 100km westlich von Palermo und unterhalb eines markanten Felsens, hat einen der schönsten Strände Europas und ist in der Ferienzeit natürlich gut besucht, aber nicht so überlaufen wie Badeorte in Norditalien. Erreicht wird der Ort über eine kurvenreiche Gebirgsstraße (SP16) von Lentina aus. An der Ortseinfahrt findet man kostenlose Parkplätze; der Ortskern ist für den Autoverkehr weitgehend gesperrt. Ein Linienbus befördert Besucher zum Strand. In San Vito gibt es alles, was man von einem guten Ferienort erwartet. Sehenswert sind die Kirche Santuario, die Cappella Sta Crescenzia und diverse historische Turmbauten (sanvitoweb.com). Ferienwohnungen mieten kann man hier: sicilia-ferien.de/orte/san-vito-lo-capo.
Wer mit dem eigenen Auto nach Sizilien reist, sollte ab Genua die Fähre nach Palermo nehmen. Um nach Italien zu gelangen, empfehlen sich u.a. die in den Sommermonaten wöchentlich verkehrenden Autozüge von Düsseldorf oder Hamburg nach Verona (Verona – Genua ca. 300km). Wer ohne Auto mit der Bahn kommt, nimmt am besten den Nachtzug ab München oder Wien nach Rom und dann den Nachtzug ab Rom nach Palermo. Von Palermo geht es mit dem Linienbus in ca. 2 Stunden nach San Vito Lo Capo (russoautoservizi.it).

Freitag, 3. August 2018

Der Perlsee in der Oberpfalz

Wer in der gegenwärtigen Hitzewelle Abkühlung sucht und zufälligerweise gerade in der Oberpfalz unterwegs ist, könnte den Perlsee bei Waldmünchen besuchen (perlsee.de). Der Stausee ist im Sommer natürlich ein beliebtes Ausflugsziel und entsprechen lebhaft geht es dort zu. Allerdings konzentriert sich das Strandleben vornehmlich auf das Nordufer. Die Südseite ist weniger frequentiert. Von dort sind es nur etwa 20 Minuten zu Fuß in den Ort Waldmünchen, von wo Züge der Oberpfalzbahn nach Cham verkehren. Mit dem Auto kommt man am besten über die B22 von Leuchtenberg (A6) oder von Cham. Ab Schönthal geht es über Nebenstraßen nach Waldmünchen. Ausflugstipp: Mehrere Grenzmärkte (u.a. Travel Free) und Tankstellen in Nemanice (CZ, ca. 4km).

Mittwoch, 1. August 2018

Besuch in Dublin

Es ist wie in Großbritannien, nur mit Euro und ohne Royalty: Die Hauptstadt der Republik Irland bietet einen interessanten Kontrast zum Vereinigten Königreich und vermittelt eine gute Vorstellung, wie es dort aussähe, wenn die britische Monarchie abgeschafft würde. Daran denkt aber natürlich niemand. Für Snobs macht es jedoch erstaunlich wenig Unterschied, denn Dublin hat Snobs so oder so etwas zu bieten, auch wenn das Angebot nicht so üppig ist wie in London, was aber an der unterschiedlichen Größe der beiden Städte liegt.
Zunächst wären da die üblichen Sehenswürdigkeiten: Das Nationalmuseum (Eintritt kostenlos; museum.ie), die Nationalgalerie (Eintritt kostenlos, außer Sonderausstellungen; nationalgallery.ie), das Trinity College (tcd.ie), die St. Patrick’s Cathedral (Eintritt €5.50), das Dubliner Schloss (Eintritt €7; dublincastle.ie), das Stadtviertel Temple Bar und die Stadtparks. Eine typisch irische Kuriosität, vor allem für Kinder, stellt das National Leprechaun Museum dar (Führung €10; leprechaunmuseum.ie).
Theaterfreunde sind in Dublin genau richtig. Im Abbey Theatre, gegründet von William Butler Yeats, werden vor allem Werke irischer Autoren aufgeführt (abbeytheatre.ie), während das Gate Theatre vorwiegend britische und amerikanische Autoren im Programm hat (gatetheatre.ie). In der 3Arena finden dagegen alle möglichen Veranstaltungen statt (3arena.ie).
Zwei gute Adressen für den Nachmittagstee sind The Gresham Hotel, 23 Upper O'Connell Street (ab €21) und The Morrison, Ormond Quay Lower (ab €19). Traditionelle Fish & Chips erhält man überall in Dublin, u.a. auch bei Leo Burdock (leoburdock.com).
Eine fast snobtaugliche Attraktion wäre „The Church”. Restaurants in ehemaligen Kirchen gibt es ja erstaunlich viele und auch die Hauptstadt Irlands kann mit einem solchen aufwarten. Außer dem Restaurant mit Biergarten, findet man einen Nachtclub im Keller und einen Partyraum im alten Kirchturm. Überdies ist das Lokal regelmäßiger Treffpunkt eines Whiskey-Tasting-Clubs. Damit ist The Church (www.thechurch.ie) eigentlich schon zu prominent, um für Snobs interessant zu sein, aber einen Kurzbesuch sollte man wagen können.
Natürlich kann man auch in Dublin einen traditionellen Hot Towel Wet Shave bekommen. Ein Anbieter ist die in Familienbesitz befindliche Barbershop-Kette Sam's Barbers (samsbarbers.com). Weitere gute Servicestellen sind The Grooming Rooms (thegroomingrooms.com) in der South William Street, Knight's Barbers im Stephens Green Shopping Centre (knights-barbers.com) und The Man Cave (themancave.ie) in der Harty Avenue,Walkinstown (außerhalb der Innenstadt). Besonderes Augenmerk verdienen die irischen Herrenpflegeprodukte der Marke Dr K Soap Com­pany (drksoap.com), die man in Dublin bei Sam's Barbers (s.o.), Knight's Barbers (s.o.) und in den meisten Filialen der LloydsPharmacy (lloydspharmacy.ie) erhält.
Kein Aufenthalt in Dublin ist vollständig ohne einen Besuch im renommiertesten Kaufhaus der Stadt Brown Thomas (brownthomas.com). Nach dem Shop-in-shop Prinzip gibt es im Flagshipstore 95 Grafton Street Boutiquen von Hermès, Fortnum & Mason, Gucci, Armani und vielen anderen Luxusmarken. Im obersten der vier Stockwerke befindet sich ein Restaurant.

Auch außerhalb Dublins findet man interessante Dinge.
  • Outlet Shopping Etwa eine Autostunde von Dublin entfernt liegt Kildare Village, das wichtigste Outlet Center Irlands (kildarevillage.com). Das Center wird mit Bussen von Dublin (Innenstadt und Flughafen), Limerick und Shannon (Airport) aus angesteuert. Mit der Eisenbahn fährt man ab Dublin Heuston Station in 35 Minuten nach Kildare Town und steigt dort um in den kostenlosen Zubringerbus. Auch aus anderen Regionen Irlands gibt es Buszubringer (v.a. Dublin Coach) oder Bahnanschlüsse. Im Center werden die üblichen Dienste geboten, u.a. gratis WLAN, eigene App, Akkuladegeräte, Kinderspielplatz, Autoservices, Hundepension, Hands Free, Tax Free & Personal Shopping.
  • Landschaftsgarten Weit im Westen der Insel bei Fanore, an einer Meeresbucht gegenüber von Galway, liegt Caher Bridge Garden, einer der reputabelsten, irischen Landschaftsparks. Der Garten ist in Privatbesitz und Besuche (Eintritt €5) sind nur mit Voranmeldung möglich: caherbridgegarden@gmail.com (Tipp: Wer sich für irische Landschaftsgärten interessiert, sollte sich das hier ansehen.).
  • Spukschloss Ballygally Castle in Nordirland, nördlich von Belfast an der irischen See gelegen, ist heute ein Hotel (hastingshotels.com/ballygally-castle). Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Lady Isobella Shaw wurde von ihrem Mann, Lord James Shaw, angeblich im Turmzimmer eingesperrt, nachdem sie den gemeinsamen Sohn zur Welt brachte. Lord Shaw wollte sie verhungern lassen, also sprang Isobella aus dem Fenster und starb. Seit über 400 Jahren soll ihr Geist das Schloss heimsuchen, auf der Suche nach ihrem Sohn. Heute ist das Schloss ein Hotel, Isobellas Suche ist aber noch nicht abgeschlossen. Gäste hören mitten in der Nacht (!) immer wieder jemanden an ihre Türe klopfen. Das Schloss ist übrigens auch sehr gut für den Nachmittagstee geeignet (ab £15).
  • Heilbad vs. Heiratsmarkt Traditionelle Heilbäder und Kurorte wird man in Irland leider vergebens suchen. Der Grund liegt darin, dass es keine Heilquellen gibt. Einzige Ausnahme ist Lisdoonvarna (739 Einw.). Das verschlafene Dorf in einer Karstlandschaft im Westen der Insel ist der einzige Ort Irlands mit einer Heilquelle. Diese wird allerdings so gut wie gar nicht genutzt. Lisdoonvarna ist vielmehr für seinen Heiratsmarkt bekannt, der jährlich am Erntedankfest (Thanksgiving) stattfindet (früher zeitgleich mit dem Viehmarkt) und von Besuchern aus der ganzen englischsprachigen Welt aufgesucht wird.
Die Anreise nach Irland kann über mehrere Routen erfolgen (alle Fähren transportieren auch PKW):
1. Mit der Fähre ab Cherbourg (F). Beinahe täglich (in den Wintermonaten seltener) verlässt abends eine Fähre von Irish Ferries (irishferries.de) oder Stena Line (stenaline.de) die französische Hafen­stadt an der Kanalküste auf dem Weg ins irische Rosslare oder nach Dublin. Weitere Verbindungen werden ab dem benachbarten Rosscoff (F) offeriert, u.a. eine mit Brittany Ferries nach Cork (brittanyferries.de). Cherbourg erreicht man ab Paris, Bahnhof St. Lazare mit der Eisenbahn in ca. 3 ½ Stunden.
2. Mit P&O Ferries (poferries.com) von Zeebrügge (B) oder Hoek-van-Holland (NL) nach Hull (GB), mit der Eisenbahn nach Liverpool und ab dort mit P&O Ferries nach Dublin.
3. Mit der Fähre oder dem Kanaltunnelzug über den Ärmelkanal, mit der Bahn nach Holyhead oder Pembroke und ab dort mit einer Fähre nach Rosslare oder Dublin.
4. Mit dem Flugzeug. Vor allem Ryanair bietet preiswerte Flüge nach Dublin an.