Samstag, 19. Januar 2019

Kurz-Kreuzfahrt nach Amsterdam

Bei HTC-Reisen (auch bei Edeka) wird derzeit eine nicht uninteressante Kurz-Kreuzfahrt (4 Tage) angeboten: Vom 12.07.2019 bis 15.07.2019 von Bremerhaven nach Amsterdam und via Texel zurück. Das Schiff MS Amadea bietet Platz für 600 Passagiere und dient gelegentlich als Kulisse fürs Fernsehen. Der Fahrpreis beginnt bei €600 pro Person und kann sich je nach Kategorie bis auf €1000 steigern, allerdings sind im Preis alle Mahlzeiten und ein paar Zusatzleistungen enthalten. Es ist zwar keine Weltumseglung, aber für ein angenehmes Wochenende sollte es reichen. Achtung: Nicht alle Getränke sind im Preis enthalten, also einen kleinen Vorrat Schaumwein, Mineralwasser etc. mitnehmen. Pfandfreie Getränke kann man in den Niederlanden kaufen. Info: https://www.htc-reisen.de/schnupperwochenende-amsterdam.html

Freitag, 18. Januar 2019

Feinkost in Bonn

Die „Bundesstadt“ Bonn hat seit dem Weggang der Regierung einen Strukturwandel durchgemacht: Die Zeit der üppigen Regierungspartys mit Feinkostspezialitäten aus aller Welt ist definitiv vorbei. Zum Glück haben sich aber noch einige wenige Feinkostlieferanten in Bonn halten können. Die inhabergeführte Firma Feinkost Bauer im Ortsteil Poppelsdorf bietet seit 1981 ein umfangreiches Sortiment an Delikatessen und internationalen Spezialitäten an (feinkost-bauer.de). Auch Hausgemachtes wie Rheinischen Sauerbraten findet man dort. Eine weitere gute Adresse ist Olaf & Olaf Delikatessen, ebenfalls in Poppelsdorf, an der Grenze zur Südstadt gelegen: Antipasti, Fisch, Käse und Trüffeln sind hier die Schwerpunkte (olaf-olaf.de). Beide Lieferanten sind geeignet, um einen Picknickkorb aufzufüllen. Der Botanische Garten der Universität Bonn und das Poppelsdorfer Schloss sind nur ein paar hundert Meter entfernt. Ansonsten empfiehlt sich in der Bonn der weitläufige Freizeitpark Rheinaue, der zwar sehr beliebt ist, aber wo sich dank seiner Weitläufigkeit fast immer ein ruhiger Picknickplatz findet.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Der Schlosspark Lütetsburg

Der im Jahre 1790 aus mehreren kleineren Parks entstandene Schlosspark Lütetsburg (schlosspark-luetetsburg.de) gilt als eine der größten und schönsten Parklandschaften Ostfrieslands und bietet mit seinen ca. 30 Hektar, mehreren Kilometern Wanderwegen und über 150 exotischen und heimischen Pflanzenarten ein seltenes Beispiel des frühromantischen Gartentyps. Vor allem die Rhododendren und Azaleen prägen das heutige Erscheinungsbild. Im Schlossparkcafé (schlossparkcafe-luetetsburg.de) wird auf Vorbestellung und für zwei Personen ein traditioneller Nachmittagstee, mit Ostfriesentee (hier sei an die ostfriesische Teetradition erinnert), Scones und Gurkensandwiches serviert. Der Park ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt beträgt €2 (Parken €1). Das Schloss selbst befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Direkt nebenan ist übrigens ein Golfclub.
Die Anreise erfolgt am besten über die Stadt Norden (Teemuseum). Vom dortigen Bahnhof geht es mit dem Bus 445 oder 446 in nur 8min. nach Lütetsburg. Der Bus hält direkt vor dem Schlosspark. Mit dem Auto fährt man über die B72 und verlässt die Umfahrung Nordens am Ort Lütetsburg. Ab Neuharlingersiel verkehrt der Bus K1 von Edzards-Reisen.de direkt bis vor den Schlosspark (Fahrzeit ca. 70min., ca. 38km).

Mittwoch, 16. Januar 2019

Exklusive Möbelstücke aus Hirschhorn

Die Firma Funk (funk-hirschhorn.de) produziert seit 1990 im thüringischen Floh-Seligenthal, Orts­teil Kleinschmalkalden Möbel aus Hirschhorn. Besonders die Geweihmöbel stellen einen exzellen­ten Blickfang in jeder Snob-Wohnung dar, auch wenn sie herstellungsbedingt (alles in Handarbeit) etwas teurer sind. Dafür ist aber jedes Stück ein Unikat. Verarbeitet werden vorwiegend sog. Ab­wurfstangen, also die Geweihe die Hirsche, Elche oder Rehböcke einmal jährlich abwerfen (man muss ja heutzutage wegen der politischen Korrektheit sehr vorsichtig sein). Ein persönlicher Besuch würde sich empfehlen (Kurtaxe €0.60). Und wenn man schon mal da ist, könnte man auch noch die größte Kuhglocke der Welt besichtigen und bei der Firma Viba Nougat-Welt in Schmalkalden (viba-sweets.de) den Fabrikverkauf besuchen.
Anreise: Mit dem Fernbus bis Zella-Mehlis, mit der Bahn bis Schmalkalden, weiter mit dem Bus 448 (ca. stündl.) oder Taxi ■ mit dem Auto die A4 bis Laucha, dann L1025, L1027, B88 und die L1026 bis Kleinschmalkalden oder die A71 bis Meiningen-Nord, dann die B19 und die L1026.

Montag, 14. Januar 2019

Acla da Fans: Zollfrei einkaufen im Samnauntal

Einkaufen à la Carte, tanken mit Prozent und die Super-Jahres-Verlosung; das sind laut Eigen­werbung wohl die wichtigsten Merkmale der Acla-Card, der Kundenkarte des zollfreien Einkaufs­zentrums Acla da Fans im schweizerischen Samnauntal (acla-da-fans.ch), der einzigen Zollfreizone der Schweiz. Die Umsätze im Einkaufscenter und im Restaurant über ein gesamtes Kalenderjahr werden einem persönlichen Umsatzkonto gutgeschrieben. Anfang des nächsten Jahres erhält man dann einen Rabatt in Form eines Warengutscheins, basierend auf dem letztjährigen Umsatz. Treib­stoff wird direkt an der Tankstelle rabattiert, auf Tabakwaren gibt es aus rechtlichen Gründen keinen Rabatt. Preislich gesehen ist das Einkaufszentrum Acla nicht teurer als die Läden in Samnaun Dorf. Wer also nur zum Einkaufen kommt, kann sich den Weg weiter hinauf sparen.
Im Zentrum wird so ziemlich alles angeboten, was den Einkäufer interessieren könnte, wobei das Parfüm- und das Whiskyangebot besonders hervorzuheben wären. Regelmäßig gibt es sogar Infor­mationsveranstaltungen zum Thema Whisky in Wallisellen, nordöstlich von Zürich. Es besteht auch die Möglichkeit den Whisky per Post zu bestellen, allerdings zum üblichen, versteuerten Preis. Das Preisniveau in Samnaun ist generell nicht mehr so günstig wie in früheren Jahren, aber tanken lohnt sich auf jeden Fall. Im Angebot sind auch Schmuck, Uhren, Kosmetikartikel, Schokolade, Sonnen­brillen, Damenhandtaschen oder Dekoartikel. Selbst Handys und andere elektronische Spielereien fehlen nicht.
Acla da Fans liegt direkt an der Straße aus dem schweizerischen Inntal nach Samnaun Dorf, kurz hinter der offiziellen Zollgrenze zur Schweiz. Ein weitere Zufahrtsstraße gibt es von der österreichi­schen Seite über Spiss, wo man am Grenzübergang Spissermühle die Talseite wechselt und das Zentrum von der anderen Seite her erreicht. Parkplätze sind vor dem Haus, die Tankstelle ist direkt daneben. Im ersten Stock lädt ein Restaurant zum Speisen. Geöffnet ist an sieben Tagen in der Woche von 09:00 bis 18:30 Uhr; die Tankstelle sogar noch etwas länger. Lediglich an einigen Feiertagen ist das Zentrum geschlossen. An der Straße vor dem Haus befindet sich eine Postauto­haltestelle. Etwa alle zwei Stunden pendelt ein Bus zwischen dem schweizerischen Martina im Inntal und Samnaun Dorf (Linie 911). Wer mit dem Bus aus dem Tal kommt, hätte etwa eine Stunde Zeit zum Einkaufen, bevor der Bus wieder zurückfährt oder man wählt eine spätere Verbindung. Ab Martina fährt der Bus weiter nach Scuol, von wo wiederum Züge der Rhätischen Bahn nach Landquart oder St. Moritz verkehren.
Zum Wohnen in der Nähe empfiehlt sich das Tiroler Dorf Spiss direkt gegenüber von Acla da Fans auf der anderen Talseite. Unter Ausnutzung der täglichen Freimengen kann man sich dort - inner­halb des EU-Zollgebietes und völlig legal - einen Jahresvorrat Spirituosen und anderer Waren anlegen und diesen via Österreich (derzeit) ohne weitere Grenzkontrollen nach Hause schaffen.
Ab Landeck an der Arlbergbahnstrecke (u.a. Züge nach Friedrichshafen am Bodensee) erfolgt die Anreise mit der Buslinie 4220 bis Pfunds, Post oder besser Kajetansbrücke. Ab Pfunds geht es mit einem anderen Bus oder einem Taxi (Wachter +43 5474 5809) nach Spiss. Der Busdienst Tiroler-Oberlandtours fährt wöchentlich Samstags ab Stuttgart Hbf. 10:50 Uhr ins Obere Inntal (tiroleroberlandtours.de; Rückkunft Stuttgart Sonntags ca. 17:00 Uhr). Mit € 130 retour ist der Preis etwas höher, aber dafür ist der individuelle Zubringer zum/vom Urlaubsquartier darin enthalten.

Sonntag, 13. Januar 2019

Bad Driburg im Teutoburger Wald

Frisch saniert präsentiert sich die Therme in Bad Driburg im Teutoburger Wald (Kurtaxe €2.60; driburg-therme.de). Eine neue Pumpe ist eingebaut und das Wasser fließt wieder wie früher in ein Innen-, ein Außenbecken und in einen Whirlpool. Neben dem Heilwasser ist man besonders stolz auf die großzügige Premium-Saunalandschaft. Speisen aus der Thermen-Cafeteria können auch zum Mitnehmen bestellt werden. Architektonisch sehenswertes gibt es in der Kernstadt kaum. Dafür findet man im Ortsbereich umfangreiche Grünanlagen und Parks. Prominente Besucher von Bad Driburg waren u.a. das emeritierte, niederländische Königspaar, das sich hier kennengelernt hat, und der Schriftsteller Friedrich Hölderlin. Mit der Bahn gelangt man nach Bad Driburg über Paderborn, Altenbeken oder Göttingen. Es gibt mehrere Paketshops mit Reisegepäckannahme. Im Ort verkehrt ein Bürgerbus. Mit dem Auto fährt man über die B64 oder die L954 nach Bad Driburg.

Samstag, 12. Januar 2019

Die Panoramabar im Vital Hotel Frankfurt/M.

Täglich ab 17:00 Uhr ist die Panoramabar im Vital Hotel (4*Sup) in Hofheim bei Frankfurt/M. ge­öffnet (vital-hotel-frankfurt.de). Das besondere: Die Bar dreht sich stündlich um die eigene Achse und ermöglicht somit eine 360°-Rundumsicht, mit ungeahnten Ausblicken auf die östlich des Hauses gelegene Frankfurter Skyline und den nördlich gelegenen Taunus. Die Cocktails kosten zwar soviel wie anderswo ein Mittagessen, aber dafür sind die Heißgetränke nicht allzu teuer. Im übrigen haben auch die meisten Zimmer eine schöne Aussicht und das Hotel besitzt einen direkten Zugang zur benachbarten Rhein-Main-Therme (rhein-main-therme.de).