Samstag, 16. November 2019

Besuch im Ufo

Hoch über den Dächern von Bratislawa schwebt auf den Pfeilern der Neuen Brücke (auch Most SNP genannt) in 80 Metern Höhe über der Donau ein Turmrestaurant mit Namen Ufo (u-f-o.sk). Darüber liegt in 95 Metern Höhe eine Aussichtsplattform (Eintritt €7.40). Hinauf gelangt man mit einem Aufzug, der in einen der Turmpfeiler eingebaut ist (im anderen ist eine Treppe). Die Speisekarte ist durchaus unüblich und die Preise sind „exklusiv“. Wer ein siebengängiges Menü bucht, bekommt jedoch einen Sonderpreis (€89, Getränke extra). Ein Drei-Gang-Menü gibt es schon für €38. Aber was hier wirklich zählt, ist die Aussicht. Ein Tipp: Die nachmittägliche Cocktailstunde im Ufo verbringen! Die Cocktailkarte bietet einige interessante Kombinationen und der Preis liegt mit unter €10 pro Cocktail gerade noch im erschwinglichen Bereich. Auch die einheimischen Spirituosen sind dabei einen Blick wert. Ab Wien gelangt man mit dem Twincityliner Katamaran sehr bequem nach Bratislawa und die Anlegestelle liegt fast direkt an der Neuen Brücke (twincityliner.com).

Mittwoch, 13. November 2019

Winterlicher Nachmittagstee auf der Donau

Der Twin City Liner ist bekanntlich eine Katamaranlinie zwischen Wien und Bratislawa. Der Kata­maran benötigt für die ca. 60 Kilometer lange Strecke 75 bis 90 Minuten – genug für eine gemüt­liche Teestunde. Montag bis Freitag beträgt der Fahrpreis €30 pro Richtung, an Wochenenden und Feiertagen €5 mehr, plus €5 Zuschlag für die Erste Klasse. Für die neue Captain´s Lounge, be­stehend aus 35 separaten Sitzplätzen auf dem Oberdeck, werden €45 berechnet; dafür gibt es First-Class-Bestuhlung mit Tischen, WLAN und Ladestationen. Man könnte den Nachmittagstee an Bord einnehmen und nach einem 45minütigen Aufenthalt in Bratislawa wieder nach Wien zurückfahren. Kaffee, Tee, Kuchen du Jour und diverse Süßspeisen sind immer im Angebot, auf Wunsch auch Frizzante Rosé. Erstmals fährt das Schnellboot dieses Jahr auch in den Wintermonaten, zumindest an bestimmten Tagen. Die genauen Termine erfährt man auf der Webseite: twincityliner.com.
Wem Bratislawa zu weit ist, der kann sich mit einem winterlichen Nachmittagstee auf dem Wiener Donau­kanal begnügen. Die „Blue Danube“ verkehrt in den Wintermonaten ab Schwedenplatz auf einer 75minütigen Rundfahrt zwischen Urania-Sternwarte und Leopoldsberg. An Bord werden Heiß­getränke und diverse Süßspeisen offeriert, ebenso einige Schaumweine. Weitere Informationen findet man unter: donauschiffe.at.

Sonntag, 10. November 2019

Afternoon Tea im Kölner Excelsior Hotel Ernst

Es ist das erste Haus am Platze, das renommierte Excelsior Hotel Ernst, direkt vor dem Kölner Dom gelegen. Täglich von 15 bis 18 Uhr wird dort der Nachmittagstee im Wintergarten serviert (Reser­vierung erforderlich). Neben den Klassikern Gurkensandwiches und Scones mit Clotted Cream, werden auch Macarons des nicht weniger renommierten, französischen Star Konditors Pierre Hermé gereicht. Dazu gibt es eine reiche Auswahl an Tees, die von einem speziellen Golden Tea Master (ähnlich einem Sommelier) dargeboten werden. Der Preis von €34 für den Afternoon Tea dürfte demnach nicht zu hoch gegriffen sein (€10 Aufpreis, falls ein Glas Champagner oder ein Gents Royal Fizz Cocktail dazu gewünscht wird). An den Wochenenden wird der Nachmittagstee zusätzlich mit Klaviermusik untermalen. Man kann den Tee sogar zu sich nach Hause bestellen (ohne Musik), was allerdings recht teuer ist. Infos: excelsiorhotelernst.com.

Samstag, 9. November 2019

Champagner Säbel bei Selfridge`s

Wem die übliche Art eine Schaumweinflasche zu öffnen nicht spektakulär genug ist, der kann jetzt im Londoner Warenhaus Selfridge`s einen Champagner Säbel bestellen. Mit £330 liegt der Preis im oberen Bereich, dafür wurde das 34 Zentimeter lange, gute Stück aber auch vom französischen Hersteller Claude Dozorme von Hand gefertigt. Sogar ein Ständer wird mitgeliefert.

Mehr zum Thema: https://dersnob-blog.blogspot.com/2018/04/schaumwein-sabrieren.html

Donnerstag, 7. November 2019

Das Große Walsertal für Snobs

Die Berge des Großen Walsertales (grosseswalsertal.at) zwischen Thüringerberg und Buchboden sind trotz der teilweise recht steilen Hänge nicht sehr hoch, aber die Landschaft ist idyllisch. Massentourismus gibt es nicht, was wohl auch daran liegt, dass keine großen (Luxus-) Hotels existieren. Es dominieren private Zimmervermieter und Ferienwohnungen. Im Winter hat es in Raggal, Sonntag und Faschina etwas Skibetrieb, jedoch sind die meisten Abfahrten eher unspektakulär. Folglich konzentriert man sich (im ganzen Tal) auf die Sommersaison. Es gibt zwar nur eine ganzjährig betriebene Seilbahn (von Sonntag auf den gegen­überliegenden Hang nach Stein), aber auch den einen oder anderen Wanderbus, der die Wanderer zu günstigen Ausgangspositionen für Wanderungen bringt. Spektakulärster Berg ist die Rote Wand (2704m), zu der auch geführte Touren angeboten werden. In Rothenbrunnen am Eingang des Gaden­tales existiert eine heute nicht mehr genutzte Heilquelle (rothenbrunnen.at). Es gibt allerdings Bestrebungen dort wieder einen Kurbetrieb einzurichten. Bis es soweit ist, kann man jedoch seine private Trinkkur veranstalten, sofern man ein Trinkgefäß dabei hat. Seit 2012 besteht in der Nähe auch das Lutzschwefelbad, jedoch ist die Benutzung derzeit nur Mitgliedern des Vereins Wassertal vorbehalten (wassertal.at). Stattdessen könnte man in Buchboden die sehens­werte Wallfahrtskirche besuchen. Kulinarisch empfehlenswert ist der einheimische Bergkäse, der überall im Tal in den örtlichen Sennereien und Geschäften verkauft wird (siehe u.a. marulerbiosennerei.com).
Die Anreise mit der Bahn erfolgt am besten über Feldkirch oder Bludenz und ab dort mit dem Regionalbus. Wer sein Gepäck (oder Teile davon) nicht selbst transportieren will, sollte es als Paket an seine Ferienadresse schicken. Postagenturen gibt es meist dort wo auch die Gemeindeverwaltung sitzt (in Raggal findet man auch einen Hermes Paketshop). Mit dem Auto kann man ebenfalls von Feldkirch oder Bludenz oder von Norden kommend über die B193 und via Damüls ins Große Walsertal fahren.

Mittwoch, 6. November 2019

Neue Pflegeprodukte

Geo. F. Trumper hat ein neues Skin Food aus seiner Eucris-Duftserie herausgebracht.

Bei Taylor of Old Bond Street gibt es im Jermyn Street Store jetzt einen Personal Shopping Service. Nach Terminvereinbarung wird ein umfassender Beratungsservice im Bezug auf die Rasur, Haut- und Körperpflege angeboten. Außerdem ist der Online-Shop aktualisiert worden.

Die Bremer Firma Biomaris präsentiert eine neue Herren-Pflegeserie. Für die ganze Familie gibt es eine neue Hautcreme.
 
Die karibisch-französische Kosmetikmarke Ligne St. Barth offeriert neue Produkte für die Damen-Hautpflege. Produkte für Herren findet man hier.

Die Budapester Firma Omorovicza bietet neue Pflegeprodukte für Damen. Übersicht hier.

Montag, 4. November 2019

Zwei neue Hamper bei Fortnum & Mason

Das bekannte Londoner Warenhaus hat zwei neue „Hamper“ im Angebot: Den „The Fortnum's Afternoon Tea Hamper“ und den „The County Tea Hamper“. Gefüllt sind sie mit mehreren Sorten Tee, diversen Kuchen, Keksen und Aufstrichen. Der Preisunterschied erklärt sich vor allem durch das im Afternoon Tea Hamper enthaltene Teegeschirr, welches alleine mehr als die Hälfte des Preises ausmacht. Wer bereits Teegeschirr hat (und welcher Snob hat das nicht), sollte besser den County Tea Hamper bestellen. Den Weidenkorb kann man übrigens sehr gut als Reisetasche fürs Wochenende nutzen.