Sonntag, 9. Dezember 2018

Im Whirlpool nach Schweden

Fährkreuzfahrten sind eine unkomplizierte und preiswerte Alternative zu Fahrten mit „richtigen“ Kreuzfahrtschiffen. Meist dauern sie nur drei Tage, sodass man eine Fährkreuzfahrt auch dann machen kann, wenn man nicht wochenlang verreisen möchte. Und man kann sie das ganze Jahr über durchführen. Eine der preisgünstigsten Routen ist die von TT-Line von Travemünde nach Trelleborg (ttline.com). Das Freizeitangebot an Bord der auf dieser Route eingesetzten Fährschiffe MS Peter Pan und MS Nils Holgersson steht dem auf Kreuzfahrtschiffen nicht nach. So gibt es auf diesen beiden Schiffen (und nur auf diesen!) u.a. auch Whirlpools (engl. jacuzzi). Geöffnet sind sie in der Nebensaison an den Wochenenden, in der Zwischensaison von Donnerstag bis Sonntag und in der Hauptsaison täglich. Die exakten Öffnungszeiten (je nach Abfahrtszeit) werden über Aushänge an Bord bekannt gegeben. Am Besten, man wendet sich gleich bei der Ankunft an die Rezeption und reserviert umgehend seinen Whirlpool-Platz. Für die Nutzung werden keine extra Kosten berechnet. Die Flasche Schaumwein zum Whirlpoolbad sollte man jedoch von zu Hause mitbringen. Noch ein Hinweis: Vor der Rückkunft nach Travemünde könnte man im Bord-Shop noch ein paar pfandfreie Getränkedosen kaufen.
Außer der TT-Line bietet auch Finnlines auf einigen wenigen Schiffen nach Skandinavien die kostenlose Benutzung eines Whirlpools an, und zwar auf den Schiffen Finnpartner und Finntrader der Route Travemünde – Malmö und auf allen Schiffen der Route Travemünde – Helsinki. Die Reisebedingungen sind dort aber fahrplan- und kostenbedingt deutlich weniger attraktiv. Auf der Color Line Route Kiel - Oslo ist die Whirlpoolnutzung kostenpflichtig (und recht teuer); das gleiche gilt für die Nutzung des "Nordic Spa" an Bord der Stena Line Fähre Frederikshavn (DK) - Oslo und der "Hot Tubs" auf der Smyril Line Route von Hirtshals (DK) nach Island. Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass auch das eine oder andere Fährschiff in der irischen See Whirlpools und Wellness-Behandlungen gegen Bezahlung offeriert.

Samstag, 8. Dezember 2018

Ostseeurlaub in Kiel

Besonders vor oder nach einer Fährkreuzfahrt könnt man noch ein paar Urlaubstage im nördlichsten Kieler Ortsteil Schilksee verbringen. Südlich des Schilkseer Hafens, der Steilküste vorgelagert, befindet sich ein schöner breiter Sandstrand, der über Treppenanlagen erreichbar ist. Bei Bedarf kann man im Sommer Strandkörbe mieten und für die Versorgung gibt es einen Strandkiosk sowie Gastwirtschaften und Restaurants des nahegelegenen Olympiazentrums. Ganz in der Nähe befindet sich überdies ein Kurpark (kiel-sailing-city.de). Im ca. 5km entfernten Dänischhagen liegt der Golf- und Landclub Uhlenhorst. Einen Besuch wert sind weiterhin die Seebar Düsternbrook (seebad-duesternbrook.com) und der Botanische Garten an der Universität, die sich allerdings einige Kilometer weiter südlich befinden. Kiel berechnet keine Kurtaxe. Schilksee erreicht man ab Hbf. Kiel mit den Buslinien 33 und 501/502.

Freitag, 7. Dezember 2018

Winterurlaub in Hammarstrand

Der kleine aber feine Wintersportort Hammarstrand in Mittelschweden/Jämtland mit knapp über 1000 Einwohnern glänzt nicht nur mit einem schönen Skigebiet, sondern auch mit einer meister­schaftserprobten Bob- und Rodelbahn, die mittels geführter Bobtouren auch für Touristen zugäng­lich ist. Hier kann sich jeder als Rennbobfahrer versuchen! Auf den nahegelegenen Seen kann man auch sehr schön Schlittschuhlaufen. Im Ort findet man die von einem Park umgebene, eisenhaltige Ragunda-Heilquelle mit einem Gasthof. Eine bekannte Sehenswürdigkeit in der Umgebung ist der „tote Wasserfall“ döda fallet. Im Winter kann man oft auch Polarlichter sehen. Es gibt im Orts­zentrum mehrere kleine Supermärkte und Restaurants (z.B. lottieskok.se). Man sollte jedoch ein paar Flaschen Schaumwein im Gepäck haben. Infos zur Region gibt es unter ragundadalen.se.

Die Anreise erfolgt am Besten mit der Fähre Kiel – Göteborg (stenaline.de). Den Tag verbringe man mit der Besichtigung von Göteborg. Abends geht es weiter mit dem saisonalen Nachtzug Göteborg – Duved bis Östersund (sj.se). Weitere Nacht-Verbindungen nach Östersund gibt es ab Malmö (teil­weise nur bis Röjan; weiter mit einem Tageszug). Der Bus Linie 40 bringt den Reisenden dann in etwas weniger als zwei Stunden von Östersund nach Hammarstrand (ltr.se).
Die Rückreise tätigt man mit Bus Linie 40 ab Hammarstrand nach Östersund und weiter mit dem Nachtzug ab Östersund nach Göteborg. Alternativ könnte man auch zunächst den Bus Linie 40 in die Gegenrichtung nach Örnsköldsvik (Fjällräven Outlet, Brogatan 141) nehmen. Ab Örnsköldsvik geht ebenfalls ein Nachtzug nach Göteborg. Mit der Fähre reist man dann wieder zurück nach Kiel.
Die schwedischen Nachtzüge verfügen oft über Internetzugänge. Es gibt natürlich auch noch diverse Tagesverbindungen zwischen Göteborg und Östersund, häufig mit Umsteigen in Stockholm, bei deutlich längerer Fahrzeit. Passendes Reisemitbringsel: Seife und Pflegeprodukte des schwe­dischen Hoflieferanten Victoria of Sweden (victoriasoap.se).

Umsteigeinformation Göteborg: Fähranleger an der Elof Lindälvs gata; Strab 3+9 ab Hbf., H: Jaegerdorffsplatsen, ca. 5 min. zum Terminal (beschildert); Fahrkartenautomaten in der Strab ■ SJ Lounge im Hbf. Göteborg in der Haupthalle, geöffnet Mo.-Fr. 05:45-19:30 Uhr, Sa. geschlossen, So. 14:00-19:00 Uhr, Zutritt mit Vielfahrerstatus oder 1.-Klasse-Fahrkarte (sj.se) ■ Stationslounge beim Gleis 9, Eintritt: SEK 149 (~ € 16); Getränke, kleine Speisen, WLAN ■ Gepäckaufbewahrung (swed. Förvaringsboxar) im Hbf. Tiefgeschoss (und im benachbarten Busbahnhof) ■ Gastronomie, Geschäfte und Internetecke (stationsinfo.se).
Sehenswert: Innenstadt mit den Resten der Festungsanlage ■ Gustav Adolfs Torg ■ Kronhuset ■ Stadtviertel Haga ■ Hummeressen in der Feskekörka (feskekörka.se) ■ Restaurants in den Markt­hallen (storasaluhallen.se).
Umsteigeinformation Östersund: Gepäckaufbewahrung im Hbf. ■ Duschmöglichkeit ■ Cafeteria & Kiosk ■ der Busbahnhof liegt am Gustav III Platz, etwa 750m nördlich des Bahnhofs.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Winterliche Rheinromantik

Der Rhein zwischen Koblenz und Bingen ist eine der meistbesuchten Ferienregionen Europas. Wer kann, sollte seinen Besuch daher bevorzugt auf den Winter legen, um den Touristenmassen zu ent­gehen. Praktischerweise sind dort Schiffstouren auch im Winter möglich, denn die KD Köln Düs­seldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG (www.k-d.com) verkehrt zu dieser Jahreszeit an bestimmten Tagen zwischen Boppard und Rüdesheim. Zwischen Boppard und St. Goar fährt im Winter außer­dem die Loreley Linie (loreley-linie.de). Zwar muss man natürlich auch im Winter mit anderen Rheintouristen rechnen und der Winterfahrplan der Schiffe ist recht eingeschränkt, aber dafür wird man mit einer besonderen Ruhe und - mit etwas Glück - mit einer winterlichen Landschaft ent­schädigt.
Selbst ein Aufenthalt im winterlichen Rüdesheim wäre eine Überlegung wert, denn auch dort sieht man jetzt eher wenige Touristen, sogar in der sonst so belebten Drosselgasse (drosselgasse.de). Als Aktivität bietet sich ein Spaziergang auf dem winterlichen Brahms-Weg und auf dem Niederwald an. Eventuell kann man auch mit der Seilbahn vom oder zum Niederwalddenkmal fahren (derzeit €8). Die Seilbahn ist im Dezember zumindest tageweise in Betrieb (seilbahn-ruedesheim.de). Ein Besuch in Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett (siegfrieds-musikkabinett.de) im Brömser Hof ist ohne Zweifel ein absolutes Muss für jeden rheinreisenden Snob. Im Dezember ist täglich bis 18:00 Uhr geöffnet (mit Anmeldung auch bis 22:00 Uhr), von Januar bis März auf Anfrage. Man kann wohl annehmen, dass diese Attraktion im Winter weniger frequentiert wird als im Sommer und man die Exponate dann in Ruhe genießen kann.

Montag, 3. Dezember 2018

Zum Sekteinkauf nach Luxemburg?

Nur wenigen ist bekannt, dass in der BRD (und auch in Österreich) auf einige Waren gesonderte Verbrauchssteuern erhoben werden, u.a. auf Schaumwein. Hat dieser über 6 Volumenprozent, wird er in der BRD mit €1.02 je 0.75 Liter besteuert, bei weniger als 6% beträgt der Steuersatz €0.38 je 0.75 Liter. Besteuert werden übrigens auch Weine aus Trauben und anderen Früchten, sowie Wermut. Dazu kommen 19% Mehrwertsteuer (in Österreich beträgt die Schaumweinsteuer €0.75 pro Liter). Aus EU-Ländern dürfen maximal 60 Liter für den Eigenbedarf eingeführt werden, bei Nicht-EU-Ländern gelten die üblichen Freimengen.
Eine ähnliche Steuer existiert in der BRD für Kaffee. Die Kaffeesteuer beträgt für Röstkaffee €2.19 je Kilogramm und für voll-löslichen Kaffee €4.78 je Kilogramm. Dazu kommen 7% Mehrwert­steuer. Bei der Einfuhr von Kaffee aus einem Nicht-EU-Land in die BRD gilt eine Freimenge von 500g pro Person, bei EU-Ländern 10kg.
Außerdem gibt es in der BRD seit 2004 eine Sondersteuer in Höhe von etwa €0.85 pro Flasche à 0.275 Liter auf sogenannte Alkopops, Mischgetränke aus gebrannten Spirituosen und alkoholfreien Zutaten (eine ähnliche Steuer existiert in der Schweiz; ihre Höhe liegt bei etwa SFr.1.80 pro Flasche und hat dazu geführt, dass Alkopops dort aus den Verkaufsregalen weitgehend verschwunden sind). Bei der Einfuhr aus dem Ausland gelten die für Alkohol üblichen Freimengen. Bekannte Marken sind Smirnoff Ice oder Bacardi Breezer.
Wer sich dem Großherzogtum Luxemburg aus Richtung Osten mit dem Auto nähert, wird vermut­lich die A48 und die A1 Koblenz – Trier benutzen. Ab den Dreieck Moseltal geht es dann über die A602 zur Ausfahrt Ehrang und ab dort über die E44 und die A64 in Richtung Luxemburg. Direkt nach der Sauerbrücke verlässt man die Autobahn und fährt nach Wasserbillig. Eine empfehlens­werte Einkaufsquelle im Ort ist Wolters Discounttankstelle (wolterwasserbillig.de). Man ist dort bereits auf die Wünsche der Kunden aus dem Nachbarland eingestellt. Wenige hundert Meter vom Bahnhof Wasserbillig entfernt liegt die besagte Discounttankstelle mit großem Tankshop und einem umfangreichen Sortiment an Sekt, Spirituosen, Kaffee und pfandfreien Getränken (Geöffnet: Mo.-Sa. 06:00-22:00, So. 07:00-22:00 Uhr). In der Umgebung findet man natürlich auch andere Ein­kaufsmöglichkeiten. Ein paar Kilometer weiter in Grevenmacher, 2 Route Nationale 1, liegt Wolters Store (Geöffnet: Mo.-Fr. 06:00-22:00, Sa. 07:00-21:00, So. 09:00-20:00 Uhr).
Wer beabsichtigt seinen Jahresbedarf an Sekt, Spirituosen und Kaffee einzukaufen, der kommt wahrscheinlich nicht umher einen Kleinlieferwagen oder Anhänger zu mieten. Der Jahresbedarf Sekt läge bei einem Snob und einem Verbrauch von ca. einer Flasche pro Tag bei etwa 360 Flaschen oder 60 Kisten à 6 Flaschen. Dazu kommen etwa 10 Kilogramm Kaffee und Spirituosen nach Gusto, sagen wir mal: Ungefähr 10 Flaschen. Und natürlich etwaige andere Waren, die vor Ort gerade günstig angeboten werden. Das Gewicht einer solchen Lieferung dürfte knapp unter 300 Kilogramm liegen.
Sollte man das nicht mehr in den Kofferraum seines PKWs hinein bekommen (was sehr wahr­scheinlich ist), dann braucht man entweder einen PKW-Anhänger - sofern man eine Anhänger­kupplung am Auto hat - oder einen kleinen Lieferwagen, wie er auch für Umzüge genutzt wird.
Kleinlieferwagen sind ab etwa €50 pro Tag zu haben, dazu kommt oft noch eine Kilometergebühr von 14-19¢, wobei je nach Vermieter 100-150km im Mietpreis inbegriffen sind. Wer also z.B. aus dem Rheinland nach Luxemburg fährt, sollte mit Kosten in der Größenordnung von ca. €100 rechnen. Wenn aber alleine bei Sekt die Ersparnis schon mehr als €360 beträgt (durch die ein­gesparte Sektsteuer von €1.02 pro 0.75l-Flasche), dann rechnet sich ein solcher Einkaufstrip auf jeden Fall. Kleinlieferwagen unterliegen meist auch nicht einer Geschwindigkeitsbeschränkung wie Fahrten mit Anhängern.
Anhänger mit einer Nutzlast von bis zu 580kg bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 750kg sind schon ab €20 pro Tag zu mieten. Es gibt auch sog. Wochenendtarife. Das Zugfahrzeug mit Anhän­gerkupplung bringt man bekanntlich selbst mit. Die meisten Anhänger sind nur für Geschwindig­keiten bis 80km zugelassen, es gibt jedoch auch einige Modelle die bis 100km schnell fahren dürfen. Einen Anhänger zu mieten ist die preiswerteste Lösung, wenn man ein entsprechendes Zugfahrzeug zur Verfügung hat.

Samstag, 1. Dezember 2018

Winterpicknick

Der Winter ist zugegebenermaßen nicht die ideale Jahreszeit für Picknicks. Aber sowas hat Snobs ja noch nie gestört! Das Problem liegt vielmehr darin einen geeigneten Picknickplatz zu finden. Eine gute Möglichkeit stellen Tropenhäuser in Botanischen Gärten dar. Wenn man es diskret anstellt, hat selbst die Gartenverwaltung oft keine Einwände. Man sollte jedoch wissen, dass es Botanische Gärten gibt, in denen ein amtliches Picknickverbot gilt (z.B. in Köln). Andererseits existieren aber auch Gärten, in denen sogar offizielle Picknickplätze ausgewiesen sind (z.B. in Berlin oder Chem­nitz), wenn auch nicht in den Tropenhäusern.
Zunächst ist es notwendig, dass sich im ausgewählten Tropenhaus eine Bank oder bankähnliche Sitzgelegenheit befindet, denn auf den empfindlichen Bodendeckern eine mitgebrachte Picknick­decke auszurollen, könnte auf wenig Gegenliebe seitens der Gärtner stoßen. Auch ein Picknickkorb dürfte zu viel Aufsehen erregen. Der Picknickproviant sollte verzehrfertig sein, d.h. keinen Grill, Wasserkocher oder ähnliches verwenden. Geeignet sind Sandwiches (auch mit Baguette), einige Obstsorten (Äpfel, Bananen) und anderes sog. Fingerfood, also alles, was man zuhause vorbereiten und unterwegs ohne Besteck essen kann. Geruchsintensive Zutaten sind zu vermeiden. Den obligaten Schaumwein sollte man diskret in eine Thermoskanne umfüllen (entweder Stanley Classic Vacuum oder Flsk). Als Trinkgefäß wähle man einen unauffälligen Edelstahlbecher oder einen Kaffeebecher. Als Picknicktasche könnte man eine Fortnum's Eau De Nil Lunch Box verwenden; diese lässt sich gut in der Hand tragen und ist – von der blauen Farbe und dem Logo abgesehen – relativ unauffällig. Ähnliche Lunchboxen anderer Hersteller und ohne Logo findet man im Netz. Im übrigen sollte das Picknick nicht zu lange dauern und man sollte auf keinen Fall Abfälle oder andere Spuren hinterlassen.
Ein weiterer, brauchbarer Winterpicknickplatz sind Grillhütten auf dem Lande. Diese kann man oft von der Gemeinde oder einem privaten Eigentümer anmieten und darin – anstatt zu grillen - ein Winterpicknick veranstalten. Ein kleines Feuer anzuzünden ist jedoch – je nach Außentemperatur – eine gute Idee, denn in aller Regel sind derartige Grillhütten unbeheizt. In einer angemieteten Grillhütte kann man sicherlich ungezwungener vorgehen, als in einem Botanischen Garten, allerdings sollte man auch hier keine verwertbaren Spuren zurücklassen. Ein Picknick in einer Grillhütte kann man natürlich sehr gut mit einer Winterwanderung kombinieren und dabei auch seinen Snob-Hund mitnehmen (Hundebiskuits nicht vergessen!).
In vielen Wandergebieten findet man hin und wieder Schutzhütten, die dazu gedacht sind sich bei einem Regenguss kurz unterstellen zu können. Die meisten sind nach einer Seite hin offen und bieten nur eine einfache Sitzbank. Ähnlich konstruierte Wartehäuschen gibt es auch oft an ländlichen Bushaltestellen. In solchen Hütten könnte man ebenso eine kurze Rast mit einem kleinen Imbiss einlegen, jedoch bieten sie kaum Schutz vor Kälte. Eine Ausnahme bilden nur solche Hütten, die im Winter in einem günstigen Winkel zur Sonne stehen und die Sonnenwärme einfangen; in ihnen kann sich tagsüber die Temperatur kurzfristig auf ein angenehmes Maß aufheizen. Für eine kurze Pause sollte es reichen.

Donnerstag, 29. November 2018

Ski 2018/19

Die Skisaison steht vor der Tür. Natürlich lässt ein Snob sich davon nicht mitreißen, denn ein Snob lässt sich niemals von saisonalen Ereignissen mitreißen. Aber Wintersport kann man nun mal nur im Winter betreiben, weshalb er ja auch „Wintersport“ heißt. Die Auswahl an Skigebieten ist recht groß, aber welches ist das günstigste? Der österreichischen Verein für Konsumenteninformation hat einen Vergleich von mehr als 100 Skigebieten in der Schweiz, in Österreich, Südtirol und Bayern aufgestellt.
Der Tagesskipass ist im vorarlbergischen Raggal mit €22 für 7 Pistenkilometer am preiswertesten. Allerdings sind die Hänge dort nicht besonders steil. Mit €25 für 8 Pistenkilometer ist das weniger bekannte Skigebiet Geißkopf im Bayerischen Wald, nordöstlich von Deggendorf, etwas teurer (geisskopf.de), bietet aber schöne Abfahrten. Als Geheimtipp entpuppt sich das Skigebiet Balderschwang im Allgäu, wo man für €33 pro Tag auf 40 Pistenkilometern fahren kann (skigebiet-balderschwang.de). Zum Vergleich: Im Wintersportzentrum Weißer Stein in Udenbreth bei Hellenthal in der Eifel kostet die 20er-Skilift-Karte derzeit €30.