Freitag, 5. April 2019

Das „Fürstenbad“ in Bad Pyrmont

Neben den üblichen Badeangeboten (Tageskarte €19, Rabatt mit Kurkarte, freier Eintritt für Geburtstagskinder) offeriert die Hufeland Therme in Bad Pyrmont ein sogenanntes „Fürstenbad“ (hufeland-therme.de). Dabei handelt es sich um ein Bad in einer großen Badewanne, dessen Bade­wasser entweder mit ätherischem Öl, Milch und Honig oder Meeresalgen angereichert ist. Zweck der Behandlung ist die Bewältigung von Stress. Als Zugabe wird Tee oder ein Glas Sekt serviert. Eine nette Idee zwar, jedoch dürfte diese Art von Bad wohl eher in den Bereich Wellness fallen. Eine klassische Kuranwendung stellt es jedenfalls nicht dar und einen medizinischen Nutzen kann man ebenso wenig erkennen. Als Snob wird man von dieser Art von Badekur also eher absehen. Einen Besuch wert sind in Bad Pyrmont jedoch die zahlreichen Parks und Alleen, vor allem der Kurpark mit seinem Palmengarten, auch wenn die Palmen in Kübeln stehen. Der Eintritt kostet €5, mit Kurkarte ist er gratis (Kurtaxe €3.20). Im übrigen gibt es in Bad Pyrmont eine geologische Besonderheit: Die Dunsthöhle, eine gemauerte Grotte in der Kohlendioxid (CO2) aus dem Erdinneren ausströmt. Seit 1720 wird der Ort für Therapien gegen Durchblutungsstörungen, Allergien und schlecht heilende Wunden genutzt.
Nach Bad Pyrmont gelangt man ab Hannover mit der S-Bahn-Linie 5. Bad Pyrmont liegt zwischen den Autobahnen 2, 7, 33 und (recht weit im Süden) 44, ist aber nur über diverse Bundes- und Landstraßen zu erreichen. Dem Ort am nächsten verläuft die B1. Eine öffentliche Toilette befindet sich beim Rathaus. Kostenlose Parkplätze gibt es in der Südstraße und beim Tierpark.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen