Samstag, 9. Juni 2018

Bad Boll im schwäbischen Albvorland

Die geografische Lage des altehrwürdigen Kurortes im Albvorland ist fast ideal; nur am Südrand der Gemeinde verläuft in etwa 4km Entfernung hinter einem Hügel die Autobahn 8, Stuttgart – München (bad-boll.de; Kurtaxe € 0.30). Die Schwefelthermalquelle ist seit 1595 bekannt, der Kurbetrieb startete nur wenig später. Das heutige Kurhaus stammt aus der Zeit um 1825 (kurhaus-bad-boll.de; siehe auch badhaus-bad-boll.de). Sehenswert ist die Kirche St. Cyriakus aus dem 12. Jahrhundert, außerdem ist die Gegend für zahlreiche Fossilienfunde bekannt. Weiterhin beherbergt der Ort einige religöse Einrichtungen diverser, protestantischer Freikirchen. Auf dem nahegelegenen Kornberg finden sich Spuren der ehemaligen Burganlage Landsöhr. Ansonsten besitzt der Ort beinahe alles, was man von einem Kurort erwartet. Einen Paketshop mit Reisegepäckannahme gibt es im Nach­barort Dürnau. Picknickplätze findet man in der Umgebung, v.a. am sogenannten „Sinneswandel“.
Nächste Bahnstation ist das etwa 10km entfernte Göppingen. Ab dort verkehrt die Buslinie 20 im 20 Minuten-Takt in ca. 15min Fahrzeit nach Bad Boll. Die nächsten Autobahnausfahrten der A8 wären Aichelberg oder Mühlhausen im Täle.

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