Montag, 19. November 2018

Albanien

Das Balkanland an der Adria ist vermutlich das letzte, vom Massentourismus unberührte Stück Erde in Europa. Nächstes Jahr soll das aber anders werden. Wer das Land also noch mal in seiner Ursprünglichkeit erleben will, muss sich beeilen. So schreibt zum Beispiel das Nachrichtenprotal „heute.at“: „Nicht mehr lange ist das Dorf Ksamil ein verstecktes Juwel im Süden Albaniens. An der Albanischen Riviera finden Reisende kristallklares Wasser, abgelegene Strände und hippe Restaurants. Sehenswert ist der See "Syri I Kaltër" (das Blaue Auge), der seinen Namen dem schimmernden Blau seiner unaufhörlich sprudelnden Quelle verdankt. Auch Butrint, eine antike Ruinenstadt und UNESCO-Weltkulturerbe, ist einen Besuch wert. Tipp für die Unterkunft: Das Hotel Mira Mare ist nur eine Gehminute vom Strand entfernt und bietet Zimmer mit Terrasse und Meer- oder Bergausblick.“ Der gepriesene Ort befindet sich direkt gegenüber von der griechischen Insel Korfu auf einer langgezogenen Halbinsel. Der griechische Festlandfährhafen Igoumenitsa liegt etwa 60km entfernt in südlicher Richtung, allerdings erlaubt der Zustand der örtlichen Straßen keine hohen Geschwindigkeiten. Öffentliche Verkehrsmittel existieren auf dieser Route nicht. Im übrigen wäre es noch interessant zu erfahren, wieso es in einem versteckten Juwel mit abgelegenen Stränden dennoch "hippe" Restaurants gibt. Aber vielleicht ist das Land doch nicht mehr so abgelegen, wie man glaubt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen