Das Heilbad am Kyffhäuser nutzt seine Sole-Heilquelle schon seit dem Jahr 998 zur Salzgewinnung, aber erst seit 1818 zu Heilzwecken (bad-frankenhausen.de). Die heutige Kyffhäuser-Therme wurde 1998 eröffnet (kyffhaeuser-therme.de). Es gibt verschiedene Badebecken mit bis zu 34°C und den üblichen Spielereien wie Massagedüsen oder Sprudelliegen, außerdem Sauna, Massagen, Wellness-Behandlungen, Salzgrotte und Gastronomie. Für Snobs eventuell interessant ist das Angebot „Entspannungsbad“; ein individuelles, 25minütiges Bad in einem eigenen Badezuber mit einem Badezusatz nach Wunsch für €18. Das ist zwar mehr Wellness als Gesundheitspflege, aber dafür hat man seine Privatsphäre. Sehenswert im Ort sind der Hausmannsturm, die St.Petri-Kirche, das Schloss und die Unterkirche. Einen besonderen Blick wert ist der schiefe Turm von Frankenhausen (der-schiefe-turm.de), ein ehemaliger Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert, der sich im Laufe der Jahrhunderte um etwa 5 Grad geneigt hat (ein Grad mehr als der schiefe Turm von Pisa). Besichtigen sollte man unbedingt auch das Bauernkriegspanorama in dem eigens dafür errichteten Museum (pamorama-museum.de). Neben dem Kurpark, ist auch der Botanische Garten einen Besuch wert. Einkaufsmöglichkeiten findet man vor allem am Rande der Kernstadt; dort gibt es auch mehrere Supermärkte. Vom Busbahnhof Bad Frankenhausen verkehren Busse nach Sondershausen, Artern Bf. (530), Kelbra und Heldrungen Bf. (494). Die Kurtaxe beträgt €2.50 pro Tag und Person.
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