Sie
liegen am Rande des Teutoburger Waldes und nur wenige Kilometer
auseinander, die drei Kurorte südlich von Osnabrück. Zwischen
den Orten und nach Osnabrück verkehrt der Bus Linie 466.
Bad Laer ist ein Heilbad
mit einer Sole-Mineralquelle (bad-laer.de). Das Sole-Vital, in
welchem die Kuranwendungen stattfinden, versteht sich als
Kurmittelhaus und nicht als Freizeitbad mit Thermalwasser
(solevital.de). Die öffentlichen Schwimmzeiten sind daher eher
restriktiv gehalten und der Schwerpunkt liegt auf Physiotherapie,
Dafür gibt es aber auch Solebäder in einer privaten Badewanne,
außerdem Massagen und verschiedene, andere Behandlungen, sowie ein
Bistro. Südlich des Kurmittelhauses und der Blomberg Klinik
liegt der Kurpark. In diesem findet man u.a. den Glockensee, ein
Gradierwerk, eine Gastwirtschaft und einen Boule-Platz. Durch den
Park führt die Bahnstrecke der Museumsdampfbahn. Neben dem
Kurpark ist ein Dahliengarten. Südlich des Kurparks liegt die
Innenstadt mit Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten. An ihrem
Westrand findet man auch ein paar Supermärkte. Beim
Kurpublikum beliebt ist das Theater im Kurpark (kuhtheater.de).
Sehenswert sind im Ort die Fachwerkbauten im Ortskern, die romanische
St. Marien-Kirche und das Heimatmuseum. Die Anreise erfolgt ab
Osnabrück Hbf. mit dem Bus 466 im Stundentakt nach Bad Laer
(Fahrtdauer ca. 60min.; vos.info). Die
Kurtaxe beträgt €1.80 pro Person und Nacht.
Das Heilbad Rothenfelde
(bad-rothenfelde.de) ist der östliche Nachbarort von Bad Laer und
besitzt eine kuppelüberdachte Natur-Soletherme (carpesol.de). Diese
verfügt über mehrere Becken, Sauna, Wellnessbereich (mit
Massagen; Badetuch nicht vergessen!) und Gastronomie. Im 18 Hektar
großen Kurpark befinden sich ein Konzertgarten, zwei Gradierwerke,
eine Kneippanlage, ein Minigolfplatz (öffentl. WC) und mehrere
Brunnen und Denkmäler, Um den Kurpark herum gibt es ein paar
Gastronomiebetriebe und im alten Gradierwerk ein kleines
Einkaufszentrum. Einen Besuch wert ist dort das Ladengeschäft des
Bürstenhauses Redecker (Salinenstr. 2 – 6), wo man
handgefertigte Bürsten aller Art erhält (redecker.de). Bad
Rothenfelde ist relativ jung und hat vor 1724 noch nicht existiert.
Seit diesem Jahr wird die Solequelle genutzt, zunächst jedoch zur
Salzgewinnung. Erste Heilerfolge lassen sich ab 1811 nachweisen.
Sehenswert sind im Ort die Wasserburg Palsterkamp, die dazugehörige
Mühle, sowie mehrere Villen und ein paar anderen Gebäude aus dem
späten 19. Jahrhundert. Die Anreise erfolgt mit der Bahn ab
Osnabrück Hbf. bis Dissen-Bad Rothenfelde, dann geht es
weiter mit dem Bus 475 bis zur Ortsmitte Bad Rothenfelde. Alternativ
könnte man ab Osnabrück auch mit den Bussen der Linien 466 und
467 fahren. Die Kurtaxe beträgt
maximal €2.40 pro Person und Nacht.
Bad Iburg ist Kneippkurort
und hat keine Heilquelle (badiburg-tourismus.de). Der weitläufige
Kurpark liegt am nordwestlichen Ortsrand und bietet
einen Kletterwald, Baumwipfelpfad und Waldspielplatz. Der
weiter stadteinwärts gelegene Waldkurpark besitzt mehrere Brunnen
und kommt dem Ideal eines Kurparks schon näher. An seinen Rändern
liegen mehrere Gastronomiebetriebe. Außerdem gibt es noch den
Kneipp-Erlebnis-Park, den Knotengarten und die Tegelwiese.
Sehenswert sind im Ort das Schloss Iburg (heute Amtsgebäude),
das Rathaus, die vier Kirchen und das Uhrenmuseum. Gastronomie
ist ausreichend vorhanden, die Einkaufsmöglichkeiten liegen jedoch
eher am Rande des Ortskerns. Diverse Massagepraxen und
Physiotherapie-Betriebe offerieren Rückenmassagen. Zwei
besondere Attraktionen befinden sich am östlichen Ortsrand: Ein
Verkaufsautomat für Forellen und eine Wassertretstelle
für Hunde. Letztere liegt direkt am Freedebach, nahe bei der
(separaten) Wassertretstelle für Menschen. Der umgebende
Teutoburger Wald ist ein sehr gutes Wandergebiet. Bad Iburg erreicht
man ab Osnabrück mit dem Bus Linie 466. Die
Kurtaxe beträgt maximal €1.84 pro Person und Nacht.