Der Blog zum eBook "Snob mit wenig Geld - Wie man sich auch mit geringen Finanzmitteln von der billigen Masse abgrenzt"
Mittwoch, 17. Februar 2021
Winterruhe am Grimsel
Montag, 15. Februar 2021
Trinkkuren in Hessen: Bad Salzhausen (Stadt Nidda)
Im hessischen Wetteraukreis gelegen, ist der 52 Hektar große Kurpark mit seinen historischen Kurgebäuden besonders gut zum Flanieren geeignet. An bestimmten Sonntagen findet im Park überdies der traditionelle Bauernmarkt statt. Die Heilquellen findet man ebenfalls vorwiegend im Kurpark, und zwar die Lithiumquelle, die Schwefelquelle und die Stahlquelle, während die Södergrundquelle in der Trinkkurhalle genutzt werden kann (eine ärztliche Verordnung wird für alle empfohlen). Trinkgefäß nicht vergessen!
Mehr zu Bad Salzhausen:
http://dersnob-blog.blogspot.com/2017/09/bad-salzhausen-im-wetteraukreis-hessen.html
http://dersnob-blog.blogspot.com/2020/09/herbstkur-in-bad-salzhausen.html
Samstag, 13. Februar 2021
Trinkkuren in Hessen: Bad Orb
Zwar liegt der Schwerpunkt der
Kuranwendungen auf Badekuren, aber die Heilwasser der
Martinusquelle und der Ludwigsquelle sind frei
zugänglich. Öffentlich zugängliche Trinkbrunnen der Ludwigsquelle
befinden sich an der alten Stadtmauer, in der Konzerthalle, am
Gradierwerk und in der Alten Lesehalle im Kurpark. Das Wasser der
Martinusquelle erhält man am Brunnengebäude der Quelle in der
Martinusstraße und an der alten Stadtmauer. Ansonsten ist Bad Orb
bekannt für sein Gradierwerk, welches Atemwegskuren ermöglicht, und
für seinen 100jährigen Kurpark. Auf der dortigen Boule-Bahn finden
regelmäßig Turniere statt. Infos zum Ort gibt es unter bad-orb.info
(Kurtaxe €2.50).Wer mit der Bahn anreist, steigt in Wächtersbach um auf den Bus MKK81, der halbstündlich zwischen dem Bahnhof Wächtersbach und Bad Orb verkehrt. Mit dem Auto geht es über die A66 bis zur Ausfahrt 45, Bad Orb.
Mittwoch, 10. Februar 2021
Trinkkuren in Hessen: Bad Hersfeld
Die hessische Kurstadt ist vor allem Autoreisenden bekannt, liegt sie doch unweit des Schnittpunktes der Autobahnen 4/5 und 7, etwa auf halbem Weg zwischen Hamburg und München und Köln und Leipzig. Das Kurviertel befindet sich südwestlich der Innenstadt, etwa 1.5km vom Bahnhof entfernt (es gibt eine Busverbindung). Im Kurhaus gibt es einen Brunnen, der ganzjährig geöffnet ist und wo man täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr das Heilwasser trinken kann. In den Sommermonaten bietet außerdem der Quellpavillon am Anfang des (sehenswerten) Kurparks eine zusätzliche Trinkmöglichkeit. Wie anderswo gilt: Trinkgefäß mitbringen! Hinter dem Kurhaus führt ein Weg unter der Bahnstrecke hindurch zur Fulda, wo man im dortigen Bootshaus gutbürgerlich speisen kann. Einen Besuch wert ist auch der Grillfürst Megastore (grillfuerst.de) im Ortsteil Hohe Luft, der metallene Pommesgabeln (mit Etui) im Programm hat.
Nachtrag: Mehr zum Thema Pommesbuden unter https://dersnob-blog.blogspot.com/2018/08/warum-ein-snob-in-pommesbuden-speist.html.
Montag, 8. Februar 2021
Trinkkuren in Hessen: Bad Soden-Salmünster
In der Brunnenpassage der
Spessart-Therme befindet sich eine frei zugängliche Zapfstelle in
Gestalt eines metallenen Beckens mit vier Auslaufhähnen für ein
Heilwasser das zu je 50% aus einem eisenhaltigen
Natrium-Chlorid-Sprudel und aus gewöhnlichem Trinkwasser besteht.
Auch hier sollte man ein Trinkgefäß mitbringen. Die Spessart-Therme
gehört mit einem Tageskartenpreis von €13 zu den eher
preiswerteren Badeanstalten (spessart-therme.de) und bietet diverse
Badebecken, Sauna, Massagen und kosmetische Behandlungen. Ein Bistro
gibt es auch. Infos zum Ort findet man unter: badsoden-salmuenster.de. Gut und preiswert speist man in Sperzel’s Imbiss, unweit des Bahnhofes.
Mehr zum Thema: https://dersnob-blog.blogspot.com/2018/01/bad-soden-salmunster-kinzigtal.html
Freitag, 5. Februar 2021
Trinkkuren in Hessen: Bad Homburg vor der Höhe
Auch in diesem Traditionskurort gibt es öffentlich zugängliche Zapfstellen, die somit eine kostenlose Teilnahme am Trinkkurbetrieb ermöglichen. Die Meisten befinden sich im (sehenswerten) Kurpark, der etwa 1km nördlich des Bahnhofs und der Innenstadt liegt. Am Bekanntesten ist der Elisabethenbrunnen, ein Natriumchlorid-Säuerling mit einer Temperatur von 10,5 Grad, der zur Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen eingesetzt wird. Die (öffentlich zugängliche) Zapfstelle befindet sich jedoch nicht im Brunnentempel, sondern am Rande des Kurparks in Nähe der Straße. Weitere Trinkbrunnen findet man auch am Landgrafenschloss und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Überall gilt: Trinkgefäß mitbringen! Badekuren bieten das Kaiser-Wilhelms-Bad (kur-royal.de) und die Taunus-Therme (taunus-therme.de). Bad Homburg grenzt unmittelbar an die Stadt Frankfurt/M. und ist mit dem Zug oder der S-Bahn gut zu erreichen.
Mittwoch, 3. Februar 2021
Trinkkuren in Hessen: Bad Nauheim
Nördlich von Bad Vilbel befindet sich mit Bad Nauheim ein weiterer, historischer Kurort Hessens. Aber auch dort hat sich vieles verändert. Immerhin gibt es noch die Möglichkeit das örtliche Heilwasser zu nutzen, wobei fünf der insgesamt neun Heilquellen für Trinkkuren zur Verfügung stehen. Badekuren werden jedoch nur mit ärztlicher Verschreibung durchgeführt. Kur-, Karls- und Ludwigsbrunnen befinden sich im Quellenausschank in der Trinkkuranlage, Löwenquelle und Sauerbrunnen im Ortsteil Schwalheim. Die Trinkkuranlage liegt zentral zwischen Bahnhof und Innenstadt, südöstlich vom Bahnhof in der Kurstraße. Sie ist täglich (außer Montags) von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die beiden Quellen in Schwalheim liegen am Rande eines kleinen Obstgartens, ca. 1.5km vom Bahnhof Dorheim entfernt, unter freiem Himmel. Trinkgefäß mitbringen! Eine besondere Sehenswürdigkeit in Schwalheim ist übrigens das sogenannte Schwalheimer Rad, ein historisches Wasserrad, das früher Teil eines Pumpwerkes war.