Sie gehört zu den weniger bekannten Festungsanlagen, obwohl ihre Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht (thurant.de). Außerdem besitzt sie gleich zwei etwa 20 Meter hohe Bergfriede, was eher ungewöhnlich ist. Der Grund dafür ist, dass sie eine Doppelburg ist, die von den Erzbistümern Köln und Trier gemeinsam verwaltet wurde. Es gab je eine kölnische und eine trierische Burghälfte. Nach 1911 wurde die teilweise verfallene Anlage umfassend renoviert und kann heute besichtigt werden. Außerdem gibt es ein Ferienhaus für sechs Gäste.
Die Burg liegt oberhalb der Ortschaft Alken und wird über eine Zufahrtsstraße und mehrere Fußwege erreicht (alken.de). Nach Alken (Haltestelle Bachstraße) gelangt man mit dem Bus Linie 31 ab Koblenz Hbf. Von dort geht es etwa 800 Meter zu Fuß weiter. In Alken existiert eine gewisse, touristische Infrastruktur mit Gaststätten und Pensionen. An Einkaufsmöglichkeiten gibt es leider nur einen Supermarkt mit Bäckerei am südlichen Ortsrand. Die Kurtaxe beträgt €0.50 pro Tag und Person.