Der Blog zum eBook "Snob mit wenig Geld - Wie man sich auch mit geringen Finanzmitteln von der billigen Masse abgrenzt"
Samstag, 4. April 2026
Bad Sebastiansweiler
Samstag, 7. März 2026
Das „Thalassozentrum ahoi!“ in Cuxhaven
Es ist ein modernes, familiengerechtes Freizeitbad mit Meerwasser-Wellenbad und damit nicht notwendigerweise snobtauglich (ahoi-cuxhaven.de). Das Brandungsbecken dürfte bei Kindern sehr beliebt sein, aber die Therme mit Sprudelliegen, Wasserfall, Schwallbrausen, Sprudelsitzbecken und Erholungsliegen mit Aussicht zur Nordsee scheint den Wünschen eines Snobs entgegen zu kommen. Das gilt wahrscheinlich auch für den Whirlpool und die speziellen Thalassokureinrichtungen, aber eher nicht für die Sauna und den Fitnessraum, denn Snobs meiden Orte, an denen gemeinsam transpiriert wird. Außerdem gibt es ein Restaurant (ebkens.de). Die Kurtaxe liegt in Cuxhaven bei maximal €3.80 pro Tag und Person, der Strandeintritt ohne Gästekarte kostet maximal €3.90 (nordseeheilbad-cuxhaven.de). Vom Bahnhof Cuxhaven (Züge nach Bremen und Hamburg) verkehren die Buslinien 1006 und 1007 zum Thalassozentrum.
Sonntag, 1. März 2026
Asiatische Gärten
Japanische oder chinesische Gärten findet man in Europa erstaunlich oft, obwohl sie eher selten bekannt sind. Eigentlich sind sie mehr etwas für Yuppies, Neureiche oder andere Emporkömmlinge. Ein Snob lässt sich von ihnen jedenfalls nicht beeindrucken. Dennoch sollte auch ein Snob einen solchen Garten irgendwann einmal besucht haben. Vor allem die weniger Populären kommen dazu infrage. Die drei Unbekanntesten dürften wohl der japanische Garten in Bietigheim-Bissingen und die chinesischen Gärten in Mannheim und Bochum sein.
Unweit von Stuttgart und Ludwigsburg liegt der Doppelort Bietigheim-Bissingen im Tal der Enz. Bekannt ist er vor allem für den im Stil eines römischen Aquäduktes errichteten Eisenbahnviadukt, der das Wahrzeichen der Stadt bildet.Weitere Sehenswürdigkeiten stellen die Altstadt von Bietigheim sowie die Rommelsmühle und die spätgotische Kirche in Bissingen dar. Eine eher wenig bekannte Sehenswürdigkeit ist jedoch der japanische Garten, der zu Ehren von Erwin Bälz angelegt wurde, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts Leibarzt der japanischen Kaiserfamilie war und die moderne Medizin in Japan begründete. Zur Anlage gehören Steinlaternen, Haiku-Spruchsteine, eine Steinbrücke und ein knapp zwei Meter hoher Gedenkstein. Der Park liegt beim Zusammenfluss von Metter und Enz zwischen dem Park an der Metter und dem Overland Park, südlich der Innenstadt von Bietigheim und ca. 500 Meter vom Bahnhof Ellental entfernt.
Der chinesische Garten in Mannheim trägt den Namen Garten der vielen Ansichten und bildet einen Teil des Luisenparks (luisenpark.de). Das Teehaus wird gerne für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt, allen voran natürlich Teezeremonien. Der Großteil der verwendeten Materialien wurde aus China herangeschafft, außerdem wurde die Anlage von chinesischen Fachleuten unter Berücksichtigung der Fengshui-Lehre erstellt. Es gibt sogar eine Grotte in einem kleinen künstlichen Berg mit Wasserfall, außerdem Bambus, Schilfgras, Päonien und eine Kameliensammlung. Der chinesische Garten liegt unweit des Fernmeldeturms und ist von dessen Straßenbahnhaltestelle gut zu erreichen. Weitere Attraktionen im Luisenpark sind übrigens das Pinguingehege und der Muster-Bauernhof.
In Bochum bildet der chinesische Garten einen Teil des Botanischen Gartens, ist aber dennoch von einer eigenen Mauer umgeben. Angelegt wurde er im südchinesischen Stil von der Universität Shanghai, die Baumaterialien wurden aus China herbeitransportiert. Der Zugang erfolgt über Trittsteine durch ein Wasserbassin. Es gibt Pavillons, Pagoden, sehr viel Naturstein, einen Teich und einen kleinen Wasserfall. Der Garten befindet sich außerhalb der Stadt bei der Ruhruniversität. Der Haupteingang liegt in der Straße Im Lottental und hat eine eigene Bushaltestelle.
Dienstag, 20. Januar 2026
Die Burg Thurant bei Alken an der Mosel
Sie gehört zu den weniger bekannten Festungsanlagen, obwohl ihre Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht (thurant.de). Außerdem besitzt sie gleich zwei etwa 20 Meter hohe Bergfriede, was eher ungewöhnlich ist. Der Grund dafür ist, dass sie eine Doppelburg ist, die von den Erzbistümern Köln und Trier gemeinsam verwaltet wurde. Es gab je eine kölnische und eine trierische Burghälfte. Nach 1911 wurde die teilweise verfallene Anlage umfassend renoviert und kann heute besichtigt werden. Außerdem gibt es ein Ferienhaus für sechs Gäste.
Die Burg liegt oberhalb der Ortschaft Alken und wird über eine Zufahrtsstraße und mehrere Fußwege erreicht (alken.de). Nach Alken (Haltestelle Bachstraße) gelangt man mit dem Bus Linie 31 ab Koblenz Hbf. Von dort geht es etwa 800 Meter zu Fuß weiter. In Alken existiert eine gewisse, touristische Infrastruktur mit Gaststätten und Pensionen. An Einkaufsmöglichkeiten gibt es leider nur einen Supermarkt mit Bäckerei am südlichen Ortsrand. Die Kurtaxe beträgt €0.50 pro Tag und Person.
Freitag, 9. Januar 2026
Picknick im Flugzeug
Dass auf vielen Linienflügen Mahlzeiten serviert werden, ist ja nichts neues. Die Fluggesellschaft Adel Air (adel-air.de) bietet jedoch unter dem Schlagwort „Picknick im Blauen“ auch Rundflüge mit Picknick an. Der Flug dauert etwa 40 Minuten; gestartet und gelandet wird am Flugplatz Wolfhagen, zwischen Kassel und Bad Arolsen gelegen. Im Preis von €599 für zwei Personen ist das Picknick inbegriffen. Ob die Aktion snobtauglich ist, mag man jedoch bezweifeln.